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    Braunkohleverstromung endlich gerecht belasten

    Potsdam, 20. 02. 2007: Zum Entwurf des Nationalen Allokationsplanes (NAP II) für die Emissionshandelsperiode 2008-2012 erklärt die GRÜNE LIGA:

    Deutsche Klimaschutzinstrumente dürften die schlimmsten Klimasünder nicht weiter mit Samthandschuhen anfassen. Eine ungehemmte Weiterführung der Braunkohlenverstromung würde zudem in den nächsten Jahrzehnten die Umsiedlung Tausender Menschen erfordern und den Wasserhaushalt ganzer Regionen ruinieren. Gleichzeitig nehmen die Arbeitsplatzeffekte der Braunkohlenwirtschaft ständig ab.

    Es ist Zeit zum Umsteuern hin zu einem Ausstieg aus der Braunkohle. Es ist deshalb mehr als gerechtfertigt, wenn in einem ersten Schritt die Klimaemissionen den Verursacher auch tatsächlich mehr Geld kosten. Angesicht volkswirtschaftlicher Milliardenschäden durch den Klimawandel ist Kostengerechtigkeit damit aber noch nicht hergestellt.

    Die GRÜNE LIGA wird sich gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen des Bündnisses „Zukunft statt Braunkohle“ mit einer Konferenz am 10. März in Berlin ausführlich mit den vielfältigen Problemen beschäftigen, die Braunkohlennutzung in Deutschland verursacht.

    Das Programm zur Konferenz steht unter www.grueneliga-berlin.de im Internet zum Download bereit.




    Norbert Wilke
    Pressesprecher der GRÜNEN LIGA Brandenburg e.V.
    Tel. 0331-2015520