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Neue Braunkohle-Löcher wären Ausplünderung der LausitzBerlin/Cottbus, 09. 05. 2007: Der Umweltverband GRÜNE LIGA kritisiert heftig die Pläne der brandenburgischen Landesregierung zur Umsiedlung von 30 Orten in der Lausitz. Schon 2020 soll nach dem Willen des Brandenburgischen Wirtschaftsministers der nächste Tagebau eröffnet werden.Dazu sagt René Schuster vom Facharbeitskreis Braunkohle der GRÜNEN LIGA: "Minister Junghanns schlägt die hemmungslose Ausplünderung der Lausitz vor. Das ist keine Zukunftsperspektive: Der Strom soll weiter aus Brandenburg exportiert werden, die Gewinne nach Schweden fließen. Der Lausitz blieben davon nur Umsiedlung und Wasserentzug." Die GRÜNE LIGA Brandenburg steht den vom Tagebau bedrohten Orten zur Seite und hat dafür bereits die Internetseite www.lausitzer-braunkohle.de eingerichtet. Diese wird in den nächsten Wochen weiter ausgestaltet. Heute hat der brandenburgische Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns eine Studie zur möglichen Weiterführung des Braunkohleabbaus in der Lausitz bis 2070 in Cottbus vorgestellt. Im Gegensatz zu bisherigen Informationen stehen nunmehr sogar 30 Dörfer auf dieser "Todesliste". Die Zahl möglicherweise von Umsiedlung bedrohter Einwohner erhöht sich damit von 6000 auf 7000. Ausdrücklich wies die Landesregierung darauf hin, dass das erste Feld mit dem Auslaufen des jetzigen Tagebaus Jänschwalde um 2020 nötig würde, wenn weiter auf Braunkohle gesetzt wird. Ansprechpartner: René Schuster: braunkohle [at] grueneliga.de |
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