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    Neue Braunkohlentagebaue unverantwortlich

    Potsdam, 18. 09. 2007: Die Grüne Liga kritisiert die heute bekanntgewordenen Pläne der Landesregierung zu insgesamt vier neuen Braunkohlentagebauen in Brandenburg als unverantwortlich.

    René Schuster, Mitglied des Braunkohlenausschusses:
    „Die Landesregierung wird wortbrüchig. Am 30.3.1993 hatte sie – mit Matthias Platzeck als Umweltminister – den Tagebau Jänschwalde-Nord aus landesplanerischen Gründen abgelehnt. Auch heute noch wäre er der worst-case für die Gubener Region. Die Umsiedlungen der fünf Dörfer sind vermeidbar! Das Vorhaben ist ökologisch nicht zu verantworten. Kaum wird die Säge in den Lacomaer Teichen angesetzt, soll die Zerstörung der nächsten europäischen Schutzgebiete vorbereitet werden.“

    Presseberichten zufolge will die Landesregierung zusätzlich zur Erweiterung des Tagebaus Welzow-Süd auch den Tagebau Jänschwalde über die bisher genehmigte Grenze hinausführen und dafür fünf Dörfer umsiedeln. Danach sollen die Tagebaue Bagenz-Ost und Spremberg-Ost folgen.

    Die Grüne Liga wird sich konsequent gegen den Neuaufschluss dieser Tagebaue zur Wehr setzen. Im Anhang zu dieser Pressemitteilung erhalten Sie erste Hintergrundinformationen zum beabsichtigten Tagebaufeld Jänschwalde-Nord.

    Ansprechpartner:
    René Schuster 0151-14420487
    Landesgeschäftsstelle 0331-2015520