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Brandenburger Bürgernetzwerk ruft gemeinsam zum Volksbegehren aufPotsdam/Dahlewitz, 19. 10. 2008: Am 18. Oktober trafen sich auf Einladung der GRÜNEN LIGA mehrere Brandenburger Bürgerinitiativen, um sich zu vernetzen und erstmals ganztägig Erfahrungen auszutauschen. In den nächsten Wochen wollen die Initiativen gemeinsam das Volksbegehren "Keine neuen Tagebaue – für eine zukunftsfähige Energiepolitik" voranbringen. Ortwin Baier, Bürgermeister der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow begrüßte die Gäste im Bürgerhaus Dahlewitz und betonte: "Wir müssen gegenüber der Politik gemeinsam auftreten. Nur wenn wir jetzt den Betroffenen in der Lausitz beim Volksbegehren helfen, können wir künftig auch Rückhalt für unsere eigenen Bemühungen erwarten."Tagebau-Betroffene aus Grabko und Kerkwitz sowie Falk Hermenau, Koordinator des Volksbegehrens diskutierten mit den Anwesenden die Mittel und Möglichkeiten, mit denen jede Initiative vor Ort das Volksbegehren unterstützen kann. Bereits im September war vereinbart worden, dass die Bürgerinitiativen zu diesem Thema gemeinsam vorgehen werden. Prof. Greiser hielt einen Vortrag über Entstehung und Wirkungen von Nanopartikeln (Ultrafeinstäuben), der insbesondere auf Emissionen aus Flugzeugtriebwerken und Kraftfahrzeugen einging, wie sie im Bereich des BBI künftig verstärkt auftreten werden. Karl-Otto Zabel vom IDAV Oder-Spree e.V. stellte den aktuellen Stand in der Auseinandersetzung um Abwasser-Zwangsanschlüsse in Brandenburg vor. Neben dem im Internet frei verfügbaren 12-minütigen Film "Tatort Briesensee" ist eine Langfassung in Arbeit, die zur gewaltsamen Durchsetzung von Abwasser-Zwangsanschlüssen auch Hintergründe dokumentieren soll. Auf dem Treffen waren Vertreter der folgenden Initiativen anwesend: Agenda 21 der Gemeinde Schenkendöbern, BVBB, Friedensinitiative Kyritz-Ruppiner Heide, Grüne Liga Brandenburg e.V., Interessenverband für dezentrale Abwasserbehandlung und Verwertung IDAV, Klinger Runde, Schutzgemeinschaft der Umlandgemeinden des Flughafens BBI. Interessenten an einer weiteren Mitarbeit bei der Vernetzung von Bürgerinteressen in Brandenburg können sich an die Geschäftsstelle der Grünen Liga in Potsdam wenden: 0331-2015520 oder potsdam@grueneliga.de Ansprechpartner: Norbert Wilke 0331-2015520; 01520-2875749 René Schuster 0355-860484; 015114420487 ****************************************************** Über 18 und Hauptwohnsitz in Brandenburg? Jetzt mit dem Ausweis zum Meldeamt: VOLKSBEGEHREN UNTERSCHREIBEN! Keine neuen Tagebaue! |
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