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Opposition an der Steckdose: Atomkonzerne abwählen
30.09.2009 10:36
Pressemitteilung: "Atomausstieg selber machen", 30.09.2009, Berlin/Hamburg Berlin, 30. September 2009 - Nach dem Wahlsieg der atomfreundlichen
Parteien CDU, CSU und FDP bei der Bundestagswahl droht ein längerer
Betrieb der 17 Atomkraftwerke. Doch atomkritische Wählerinnen und
Nichtwähler sollten ihre Hoffnungen auf den Atomausstieg nicht kampflos
aufgeben. Deshalb rufen Umweltverbände im Rahmen der Kampagne
"Atomausstieg selber machen" zur "Opposition an der Steckdose" auf.
Schwarz-Gelb, so die Verbände, habe die Wahl nicht wegen, sondern trotz
ihrer Atompolitik gewonnen. "Verbraucherinnen und Verbraucher können ihren Stromanbieter frei
wählen. Bei der 'Strom-Wahl' sollte man sich für einen Anbieter
entscheiden, der komplett auf Atomkraft verzichtet", sagt Florian Noto,
Sprecher von Atomausstieg selber machen. "Noch ist nicht entschieden, ob
und wie lange die Atomkraftwerke weiter laufen dürfen. Alle
Stromkundinnen und -kunden die jetzt zu einem unabhängigen
Ökostromanbieter wechseln, schwächen die Verhandlungsmacht der großen
Energiekonzerne und deren Interesse an der Atomkraft." "Atomausstieg selber machen" ist ein Bündnis von 21 Umwelt- und Verbraucherverbänden. Auf der Website www.atomausstieg-selber-machen.de
informieren sie Verbraucherinnen und Verbraucher über ihre
Wahlmöglichkeit bei der Stromversorgung. Umweltfreundlichen Strom
liefern die konzernunabhängigen Anbieter Naturstrom, LichtBlick,
Greenpeace Energy und Elektrizitätswerke Schönau. Diese Unternehmen
versorgen ihre Kunden ausschließlich mit Ökostrom und setzen sich mit
allen Mitteln für eine Energiewende ein. So haben die EWS Schönau die
Informationskampagne "100 gute Gründe gegen Atomkraft" gestartet.
Greenpeace Energy bietet neben Ökostrom auch Beteiligungsmöglichkeiten
an Windrädern und Solaranlagen an. Lichtblick baut innovative
Mini-Kraftwerke für Privathäuser und öffentliche Gebäude, die die
schwankende Windenergie optimal ergänzen. Und Naturstrom hat für seine
Kunden einen Sonderzug aus Nordrhein-Westfalen zur
Anti-Atom-Demonstration am 5.9. in Berlin organisiert. Die Atomkraftwerks-Betreiber Vattenfall, RWE, E.ON und EnBW
beherrschen den deutschen Strommarkt. Über Tochterfirmen wie Yello, E
wie einfach, eprimo, NaturEnergie oder Wemio und die Beteiligungen an
hunderten Stadtwerken in ganz Deutschland sind viele Stromkunden direkt
oder indirekt an einen der Konzerne gebunden.
Träger von Atomausstieg selber machen sind: Bund für Umwelt und
Naturschutz (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Greenpeace,
Naturschutzbund (NABU), .ausgestrahlt, Bund der Energieverbraucher,
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), BI
Lüchow-Dannenberg, Campact, Deutscher Naturschutzring (DNR), Forum
Umwelt und Entwicklung, genanet, Grüne Liga, IPPNW, Jugendbündnis
Zukunftsenergie, KLAR, Mütter gegen Atomkraft, NaturFreunde, Robin Wood,
urgewald und WWF.
Rückfragen bitte an:Opposition an der Steckdose: Atomkonzerne abwählen!
Umweltverbände rufen atomkritische Wähler und Nichtwähler zum Stromwechsel auf
Florian Noto (Deutscher Naturschutzring), E-Mail, 030-678177584,
www.atomausstieg-selber-machen.de
Termine
23.05.13, 12:00 - 19:00 Uhr: GRÜNE LIGA Berlin: Ökomarkt am Kollwitzplatz
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Bundesgeschäftsstelle
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