Saalepark - Sündenfall der ECE

    Hamburger Einkaufcenter-Entwickler handelt gegen eigene Grundsätze, nur in den Innenstädten zu investieren

    Berlin/Leipzig, 20.02.2003: Die ECE präsentiert heute im Berliner Hotel Adlon ihre Planungen für den Ausbau des Einkaufcenters "Saalepark" auf der Grünen Wiese zwischen Halle und Leipzig für 150 Millionen Euro in Zusam-menarbeit mit der Deka-Immobilien.

    Mit dieser Investition schädigt die ECE die sich entwickelnden Handelsstrukturen in den Innenstädten der umlie-genden Städte und zerstört die Basis zur Entwicklung einer funktionierenden wohnortnahen Versorgung.

    Gleichzeitig handelt die ECE gegen ihre eigenen Grundsätze: Unter der Überschrift "Impulskraft für die Städte" wirbt das Unternehmen auf seiner Internetseite für sich und sein Engagement für die City.

    Zitat:
    "Dazu zählt auch seit über 35 Jahren die Strategie, in Metropolen ausschließlich in der City oder in Stadtteilzentren anzutreten und in den übrigen Städten nur zentral innerstädtische Standorte zu wählen."

    Die über 70 bisher entwickelten Center folgen diesem Ansatz. Beispiele dafür sind die Promenaden im Hauptbahn-hof Leipzig oder das Alleecenter in Mitten des Stadtteils Leipzig-Grünau.

    Insofern kann das Engagement für den Saalepark nur als Abkehr von dieser Politik gewertet werden.

    Dagegen protestieren die GRÜNE LIGA und ihr Mitgliedsverband, der Ökolöwe - Umweltbund Leipzig, aufs Schärfste.

    Für Rückfragen:

    Fritjof Mothes,
    verkehrs- und stadtentwicklungspolitischer Sprecher
    Tel: 0341/ 21 11 800
    verkehr@grueneliga.de