Gentechnik

    Gentechnik (GT) ist eine biologische Technik, die mittels Neukombination von Erbmerkmalen über Artgrenzen im Reagenzglas beliebig neue lebende Formen schafft und sie in die Umwelt entläßt.

    Der Prozeß ist unumkehrbar. Freigesetzte Organismen sind nicht rückholbar. Fehler, unerwünschte Folgen dieser wissenschaftlichen Entwicklung sind nicht korrigierbar. Mit dieser biologischen Ingenieurskunst schafft sich der Mensch ethische und ökologische Probleme, deren Tragweite nicht absehbar ist.

    Jeder Versuch, GT als Fortführung, Bestandteil oder Teilgebiet der klassischen Züchtung/Biotechnologie darzustellen, bedeutet Verschleierung von Tatsachen im Sinne einer Akzeptanzerhöhung.

    GT ist eine Rationalisierungstechnologie. Das politische Versprechen, GT würde einen wesentlichen Beitrag zur Arbeitsbeschaffung leisten, ist unhaltbar.

    Anwendungsgebiete können sein: Landwirtschaft(Ackerbau, Viehzucht), Nahrungsmittel, Waschmittel, Umwelttechnologie, Arznei-, Diagnosemittel, Humanmedizin, Biomedizin.

    Die GRÜNE LIGA lehnt GT in allen ihren Anwendungsbereichen ab, weil sie die GT als Risikotechnologie einschätzt. Die Vergangenheit gezeigt hat, daß Menschen unfähig sind, mit Risikotechnologien umzugehen; und weil sie als Netzwerk ökologischer Bewegungen einen Lebensstil fördert, der auf das Gegenteil biologistischer Konstruktion (genetic engineering) gerichtet ist, auf den verantwortungsvollen Umgang mit Natur als einem lebendigen Ganzen, von dem der Mensch ein Teil ist.

    GT gefährdet die biologische Sicherheit, weil Langzeitwirkungen die Lebensgrundlagen gegenwärtiger und künftiger Generationen belasten. Die Wahrnehmung der Risiken unterliegt dem Zeitversatz (Spätfolgen).

     

     

     

     

     

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    Verbändebrief zum Lepage-Bericht über die nationalen Anbauverbote

    Einige Verbänden, unter anderem die GRÜNE LIGA e.V., haben einen Brief zur Abstimmung über den Lepage-Bericht am 6. Juli 2011 zum Thema "Nationale Selbst- bestimmung beim Anbau gen- technisch veränderter Pflanzen" an 99 Europaparlamentsabgeordnete verfasst.

    Verbändebrief an Frau Bundsministerin Ilse Aigner

    Eine große Anzahl an Verbänden, unter anderem die GRÜNE LIGA e.V., haben einen Brief zum Thema "Grenzwerte für in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen" an Frau Ilse Aigner verfasst.

    Position der GRÜNEN LIGA zu Gentechnik und Bioethik

    Auf der Mitgliederversammlung am 20.03.1999 in Berlin hat die GRÜNE LIGA ein Positionspapier beschlossen. Sie können sich dieses Papier hier im PDF Format downloaden. Es ist nach wie vor aktuell.

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    Wir tun was, Mensch!:

    Offene Briefe eines breiten Bündnisses von Verbänden und Organisationen an die Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CDU), den Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und die Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU).

    Kein Patent auf Tomaten wird von der GRÜNEN LIGA unterstützt. Einen Musterbrief finden Sie hier.

    Biofruit ohne Gentechnik:
    Hände weg von unseren Äpfeln - nicht nur am 30. und 31.08.2008

    Das Programm der Biofruit-Veranstaltung finden Sie hier. Plakate zur Veranstaltung sind auf deutsch und englisch verfügbar.

    Gedanken zum Gesprächsabend im Evangelischen Büro in Magdeburg am 22.05.2006
    Betr.: Einladung des Oberkirchenrates Albrecht Steinhäuser und der Evangelischen Akademie Wittenberg zum Thema:
    Nachhaltigkeit dank Grüner Gentechnik?

    Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen

    Erfolge im Aktionsbündnis - Gentechnische Anbaufläche wurde halbiert (06/2005)

    Offener Brief an den Vorsitzenden und die Mitglieder des Nationalen Ethikrates (09/2001)

    Alligator-Exklusiv-Interview zur Gegenwart und Zukunft der Gentechnik (08/2001)

    Ältere Pressemitteilung zu Gen-Mais (02/2000)

    Ältere Pressemitteilung zur
    Bioethik-Konvention (11/1999)

    Ältere Pressemitteilung zur
    Patentierung von Lebewesen (09/1999)

    Artikel aus der Zeitschrift Calendula: Der Unterschied zwischen Halle und München oder: Wie ein Lobby-Gutachten einen Stadtratsbeschluss vereitelte