Unsere Nahrungsmittelproduktion ist in Gefahr! Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten sterben durch den Einsatz von Pestiziden aus. Dabei versorgen sie uns durch die Bestäubung mit einem Drittel unserer Lebensmittel. Um Ihr Aussterben zu verhindern und die Bienen, sowie die Gesundheit der Menschen zu schützen, fordert die Europäische Bürgerinitiative (EBI) die EU Kommission auf, den Einsatz synthetischer Pestizide bis 2035 schrittweise zu beenden und die Landwirte bei der Umstellung zu unterstützen. Die Kampagne "Bienen und Bauern retten" geht gegen den Einsatz von giftigen Pestiziden, die Bedrohung der Artenvielfalt und eine nicht nachhaltige und ökologische Landwirtschaft vor. Ihr Ziel ist es, dass die EU bis 2035 pestizidfrei wird. Zudem soll sie kleine und nachhaltige landwirtschaftliche Strukturen unterstützen, den Öko-Landbau ausbauen und die Forschung zu pestizid- und gentechnikfreiem Anbau fördern.
Es geht also genau um das, wofür wir schon seit jeher kämpfen. Um die geforderte 1 Million Unterschriften zu erreichen, fehlen noch rund 44.000. Doch die Zeit wird knapp: Wir haben nur noch bis zum 30. September 2021 Zeit. Wir bitten Euch daher:
Unterzeichnet jetzt auf https://www.savebeesandfarmers.eu/deu/!
#savebeesandfarmers #bienenundbauernretten
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Vorschläge der Umweltverbände zum Landesprogramm Gewässerschutz
Jena/Weimar/Erfurt – Der Schutz der Thüringer Gewässer muss konsequenter umgesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommen die Umweltverbände BUND Thüringen, Deutsche Umwelthilfe (DUH), GRÜNE LIGA Thüringen und NABU Thüringen in einer gemeinsamen Stellungnahme zu dem Entwurf des neuen Landesprogramms Gewässerschutz des Thüringer Umweltministeriums. Trotz zahlreicher Projekte verfehlen die meisten Thüringer Gewässer die angestrebten Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Hinblick auf einen guten Zustand beziehungsweise ein gutes Potenzial. Die Umweltverbände fordern deshalb bei künftigen Maßnahmen, die Lebensraumfunktion und den natürlichen Hochwasserrückhalt bei Gewässern zu stärken. Die Verbände begrüßen, dass die Verbesserungen im neuen Landesprogramm Gewässerschutz für 2022-2027 in die richtige Richtung gehen. Jetzt kommt es auf eine engagierte Umsetzung an, an der es bei den vergangenen Bewirtschaftungsplänen gemangelt hat.
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Ambitionierte Naturschutzpolitik überfällig / Bisherige Anstrengungen reichen nicht aus, um die Biodiversitätskrise zu stoppen
Berlin, 22.06.2021 – Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl am 26. September haben insgesamt 27 Naturschutz- und Umweltorganisationen ihre zentralen naturschutzpolitischen Forderungen für die kommende Legislaturperiode vorgestellt.
„Angesichts des sechsten Massensterbens auf der Erde ist eine ambitionierte Naturschutzpolitik überfällig und muss höchste Priorität erhalten. Naturschutz sichert unsere Lebensgrundlagen und dient der Zukunft des menschlichen Zusammenlebens. Die bisherigen Anstrengungen reichen bei Weitem nicht aus, um die Biodiversitätskrise zu stoppen. Wir fordern daher eine Investitionsoffensive für den Naturschutz mit mindestens zwei Milliarden Euro pro Jahr für Bund, Länder und Kommunen, um die Vollzugsdefizite endlich abzubauen“, so die Umweltorganisationen. Mit den geforderten Investitionen in den Naturschutz würde die Attraktivität insbesondere der ländlichen Regionen gesteigert, was sich positiv auf die lokale Wirtschaft auswirken könne. Die Investitionen würden außerdem zur Sicherung bzw. Wiederherstellung von Ökosystemleistungen wie Bestäubung, Grundwasseranreicherung, Hochwasserschutz und Kohlenstoffspeicherung beitragen, die ein Mehrfaches an volkswirtschaftlichem Wert darstellen.
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Am Sonntag, den 27. Juni 2021 um 14.00 Uhr gastiert „Fräulein Brehms Tierleben“, das einzige Theater der Welt für heimische bedrohte Tierarten im von der GRÜNEN LIGA gepachteten Wald bei Rohne. Die Schauspielerin Barbara Geiger führt „Der Regenwurm, König der Tiere“ und noch zwei weitere Stücke auf. Dabei werden Jung und Alt angesprochen, denn es handelt sich um „artgerechte Unterhaltung nicht nur für Erwachsene“. Anschließend gibt es einen musikalischen Ausklang mit einer Lausitzer Live-Band.
Die Aufführung findet in einem Stück Wald bei Rohne statt, das die Umweltgruppe Cottbus trotz der geplanten Abbaggerung für den Tagebau Nochten langfristig gepachtet hat, um hier Kultur, Umweltbildung und Naturschutzmaßnahmen durchzuführen. Beginn ist 14 Uhr im Wald. Gäste, die den Aufführungsort noch nicht kennen, treffen sich um 13.30 Uhr am Bahnhof Schleife um gemeinsam zum Wald-Theater zu laufen. (Foto: brehms-tierleben.com)
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Potsdam, 8. Februar 2021 - Gemeinsame Pressemitteilung des Grüne Liga Brandenburg e. V. und des BUND Landesverband Brandenburg e. V.
Die Brandenburger Umweltverbände lehnen den geplanten privaten Sonderlandeplatz in Groß Leuthen (Landkreis Dahme-Spreewald) aus naturschutzfachlicher Sicht ab.
„Der Betrieb des Privat-Flugplatzes würde sich direkt und unmittelbar negativ auf die Schutzgebiete auswirken“, heißt es in einer Stellungnahme des Landesbüros der anerkannten Naturschutzverbände, die im Rahmen des laufenden Genehmigungsverfahrens abgegeben wurde. Die Landebahn soll in unmittelbarer Nähe zum Landschaftsschutzgebiet Groß Leuthener See und Dollgensee entstehen. Hier beträgt die Entfernung zur Schutzgebietsgrenze lediglich 500 Meter.
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GRÜNE LIGA mahnt: Maßnahmenpaket 1:1 umsetzen und nicht verwässern
Berlin, 08.02.2021 „Endlich soll das vor zwei Jahren vom Bundeskabinett beschlossene Maßnahmenpaket zur Umsetzung des Insektenschutzprogramms gesetzlich verankert werden. Das hat viel zu lange gedauert! Bei der Brisanz des Biodiversitätsverlustes ist das nicht hinnehmbar“, so Tomas Brückmann, Pestizidexperte der GRÜNEN LIGA.
„Wir fordern das Maßnahmenpaket 1:1 umzusetzen und es nicht zu verwässern. Biodiversitätsschädigende Pestizide sollen demnach nicht mehr in Naturschutzgebieten eingesetzt werden. Das war lange überfällig. Ebenso soll Glyphosat, wie angekündigt, 2023 vom Markt genommen werden“, ergänzt der Umweltexperte.
In der 130. Sitzung plant das Bundeskabinett am 10. Februar 2021 das seit zwei Jahren überfällige Insektenschutzgesetz zu verabschieden. Dieses Gesetz soll das Maßnahmenpaket zum Insektenschutz umsetzen, welches vor zwei Jahren vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Das Paket besteht aus neun Handlungsbereichen, die das Insektensterben national stoppen soll. https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/gesetzesvorhaben/aktionsprogramm-insektenschutz-1581358
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