Diskussionspapier zu Bauen und Wohnen mit Maß veröffentlicht

GRÜNE LIGA analysiert gemeinsam mit dem Netzwerk Ressourcenwende Ansätze für mehr Wohnflächensuffizienz

Diskussionspapier des Netzwerks RessourcenwendeDer Bau- und Wohnsektor steht vor der zentralen Herausforderung, die ökologischen Auswirkungen drastisch zu reduzieren und gleichzeitig bezahlbaren sowie bedarfsgerechten Wohnraum bereitzustellen. Bisher konzentriert sich die Klimaschutzpolitik im Gebäudebereich vor allem auf die Frage, welche Energiequellen genutzt werden und wie durch Sanierungsmaßnahmen die Suffizienz gesteigert werden kann.

Gleichzeitig untergräbt der steigende Wohnflächenverbrauch pro Kopf die Fortschritte, die durch Effizienzsteigerungen erzielt werden. Dieses Phänomen hat die Emissionen im europäischen Gebäudesektor zwischen 1990 und 2018 sogar um 32 % anwachsen lassen.

In Deutschland hat sich die durchschnittliche Wohnfläche pro Person seit 1965 von 22,3 m² auf 49,2 m² mehr als verdoppelt. Dabei ist dieser durchschnittliche Wohnflächenzuwachs pro Kopf sehr ungleich verteilt und insbesondere eine Frage des Geldes. Studien ergeben, dass Wohnraum derzeit nach Einkommen verteilt und nicht an den Bedarfen der Haushalte ausgerichtet ist.

Das unter Mitarbeit der GRÜNEN LIGA entstandene Diskussionspapier des Netzwerks Ressourcenwende (PDF 384 kB) zeigt auf, wie eine soziale und ökologische Wohnungspolitik aussehen kann.

Für Rückfragen zu dem Diskussionspapier erreicht Ihr Arthur Haus, unseren Referenten für Wohnen, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.