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Ein Trauerspiel - EU Mitgliedsstaaten handlungsunfähig beim Schutz ihrer Bürger vor gefährlichen Pestiziden

Der Ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel kam heute wieder zusammengekommen um über den Vorschlag der Europäischen Kommission für eine fünfjährige Zulassungsverlängerung von Glyphosat abzustimmen. Auch heute ist es nicht gelungen, die benötigte qualifizierte Mehrheit für ihren Vorschlag zu erhalten.

Dazu ein Kommentar:

[nbsp]„Die EU-Mitgliedstaaten konnte sich soeben in Brüssel wieder einmal nicht auf ein Verbot von Glyphosat einigen. Deutschland hat mit seiner Stimmenenthaltung wesentlich zu dieser Entscheidung beigetragen“, so Pestizidexperte Tomas Brückmann von der GRÜNEN LIGA. „Das ist ein Einknicken vor der Meinung des Bürgers. Jetzt muss nun letztendlich die EU-Kommission entscheiden und dem Bürgerwillen Ausdruck verleihen. Jedoch können Kommunen jetzt schon Vorbild sein und Glyphosat auf ihren eigenen Flächen verbieten.“

Die europäische Bürgerinitiative zum Schutz vor Glyphosat hat über 1 Million Unterschriften zum Verbot des Pestizids gesammelt - siehe auch www.stopglyphosate.org/de/.

Hintergrund

Glyphosat ist der weltweit meistverkaufte Pestizidwirkstoff. Er befindet sich nach Angaben von Ökotest in Brot, in weiteren Getreideprodukten und sogar im deutschen Bier. Deshalb konnte Glyphosat nach Angaben vom Umweltbundesamt auch bereits im Urin vieler Menschen nachgewiesen werden. [nbsp]

Auf etwa 40 Prozent der deutschen Äcker wird Glyphosat gespritzt. Hier vernichtet es alle Ackerwildkräuter. Insekten und Vögel finden dann keine Nahrung mehr. So ist das Pestizid wesentlich mit für das gravierende Insekten- und Vogelsterben verantwortlich.

Rückfragen zum Thema Glyphosat beantwortet Ihnen gern unser Pestizidexperte Dipl. Biologe Tomas Brückmann. Sie erreichen ihn per E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder telefonisch unter 0176/431 40764. Besuchen Sie auch unsere Homepage www.grueneliga.de/pestizide.html

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