Wie viel Bergbau kann unsere Erde verkraften – und welche Verantwortung tragen wir dabei? Vom 4. bis 6. September 2026 laden wir herzlich zu einer zweitägigen Fachveranstaltung ein. Im Mittelpunkt steht der geplante Lithiumabbau vor Ort – ebenso wie weltweite Entwicklungen rund um den begehrten Rohstoff. Dabei treffen ökologische Sorgen, wirtschaftliche Interessen und Fragen der globalen Gerechtigkeit aufeinander.
Osterzgebirge, 19.01.2026. Die in Bürgerinitiativen und Umweltverbänden organisierten Kritiker*innen der aktuellen Lithium-Bergbauvorhaben im Osterzgebirge haben sich erneut mit einer umfangreichen Argumentesammlung an die EU-Kommission gewandt (PDF 752 kB).
Deren für den Critical Raw Materials Act (CRMA) zuständige Generaldirektion wird in den nächsten Monaten wieder eine Entscheidung treffen von nicht zu unterschätzenden Auswirkungen auf Natur und Menschen in der Region: Es geht um die Einstufung von Zinnwald Lithium Plc/GmbH (ZL) als "Strategisches Projekt" der Europäischen Union.
Nach intensiver fachlicher Auseinandersetzung mit den bisher veröffentlichten Planungsunterlagen sind Betroffene und Naturschützer*innen entschieden gegen diese Privilegierung.
Ältere Osterzgebirgler*innen, die vor der Aufklärung des Internetzeitalters groß geworden sind, haben ihn fürchten gelernt: den Mummum. Neben den Matzeln und den Moosmännln gehörte er zu den gefährlichsten Geschöpfen im Miriquidi. Man sollte ihn besser vertreiben, bevor er sein Unwesen treiben kann!
Seit ein paar Jahren droht wieder großes Unheil im östlichen Erzgebirge: in der Unterwelt von Zinnwald, auf den Höhen von Liebenau. Es kann kein Zufall sein, dass sich Lithium auf Mummum reimt!