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Pestizide

Die Artenvielfalt 654252 original R B by Erich Westendarp pixelio.deunseres Planeten ist in großer Gefahr – nicht nur in den fernen Regenwäldern Südamerikas und Südostasiens. Auch in heimischen Gefilden ist ein dramatischer Rückgang der Biodiversität festzustellen. Viele Tiere und Pflanzen sind vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet. Pestizide spielen für die Bedrohung der biologischen Vielfalt eine besonders Rolle. Sie werden in der Land- und Forstwirtschaft, aber auch in Kommunen und Kleingärten eingesetzt. Die GRÜNE LIGA fordert eine radikale Reduktion des Einsatzes von Pestiziden, ein Verbot von Neonikotinoiden, eine Reform der Zulassungsverfahren und strege Kontrollen

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GRÜNE LIGA: Sofortiger Stopp des Einsatzes von Umweltgiften in Naturschutzgebieten

Pestizide töten bundesweit geschützte Tiere

Berlin, 09.05.2019. Die GRÜNE LIGA fordert nach den aktuellen Recherchen des Nachrichtenmagazins FAKT ein sofortiges Verbot des Einsatzes von Pestiziden in Naturschutzgebieten. „Es ist absolut unverständlich, dass Chemikalien deren Ziel es ist, Leben zu vernichten oder zu behindern gerade auf den Flächen ausgebracht werden, die dem Schutz der Biodiversität sichern sollen“, sagt Tomas Brückmann, Pestizidexperte der GRÜNEN LIGA. „Der Einsatz von Pestiziden ist ein erheblicher Grund für das beobachtete Insektensterben“.

Pestizide werden nach den aktuellen und brisanten Recherchen des Magazins FAKT bundesweit flächendeckend in Naturschutzgebieten des Netzwerkes NATURA 2000 eingesetzt. Das passiert mit der Zustimmung der Naturschutzbehörden der jeweiligen Bundesländer. Jedes dritte Naturschutzgebiet soll vom Pestizideinsatz betroffen sein. In Bayern spritzt man die Agrargifte in allen, in Brandenburg in 184, in Sachsen und Rheinland-Pfalz in je 102 NATURA 2000-Gebieten.

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Start der Volksinitiative "Artenvielfalt retten" in Brandenburg

vi artenvielfalt brandenburg logo web motto bigDie Grüne Liga Brandenburg ruft seit em 15. April gemeinsam mit anderen Trägern alle Brandenburgerinnen  und Brandenburger zur Unterzeichnung der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ auf.

Die bittere Realität des Artenschwundes der letzten Jahrzehnte ist im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen. Schon jetzt hätte die Politik die Chance Landwirten eine naturverträgliche Bewirtschaftung ohne finanzielle Einbußen zu ermöglichen. Jetzt wird es Zeit zu handeln! Daher fordert die VI mit ihrem konkreten Gesetzentwurf verbindliche, wirksame und weitreichende Maßnahmen zur Rettung der Artenvielfalt. So soll der Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten und europäischen Schutzgebieten sowie an Gewässerrändern unterbunden werden.

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Petition - Rettet die Bienen in Sachsen

Immer mehr Grünflächen werden zu Baugrund umgewandelt. Damit verschwindet auch der Lebensraum von Vögeln und Insekten. Betroffen sind insbesondere die Bienen, welche Wiesenflächen zum Überleben benötigen. Vom Überleben der Bienen sind wiederum wir Menschen abhängig! Unterschreiben Sie die Petition um dem Verlust natürlicher Grünflächen und dem Artensterben Einhalt zu gebieten!

Zur Petition geht es hier: https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-bienen-in-sachsen

Weitere Hintergründe unter: http://www.lvz.de/Region/Eilenburg/Online-Petition-Eilenburgerin-will-die-Bienen-retten

 

Schwere Plagiatsvorwürfe: Deutsche Pestizidprüfbehörde soll bei Monsanto abgeschrieben haben

Landwirtschaftsministerin muss umgehend Zulassung für Glyphosat überprüfen

Berlin, 16.01.2019. Bei der europäischen Wiederzulassung des Pestizidwirkstoffs Glyphosat soll das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zu hohen Anteilen aus dem Zulassungsantrag des Pestizidherstellers Monsanto abgeschrieben haben. Glyphosat erhielt im letzten Jahr trotz Warnungen der Krebsagentur der Weltgesundheitsorganisation (IARC) durch die EU-Kommission eine Neuzulassung für fünf Jahre. Im Auftrag des Pestizidausschusses des EU-Parlaments waren die BfR-Bewertungen nun auf Plagiate überprüft worden. Die GRÜNE LIGA fordert eine umgehende Überprüfung der Zulassung von Glyphosat durch das Landwirtschaftsministerium.

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