Anlässlich des Weltwassertages am 22. März zeigen die GRÜNE LIGA Thüringen gemeinsam mit dem Kino mon ami Weimar, der Stabsstelle Klimaschutz und der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V. am Samstag, 21. März 2026 drei Filme, die auf die globale Bedeutung von Wasser aufmerksam machen. Der Tag wurde 1993 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Ressource Wasser jährlich in den Fokus zu rücken.
Der Groß Glienicker See, durch dessen Mitte die Berlin-Brandenburger Landesgrenze verläuft, hat – ebenso wie der benachbarte Sacrower See – in den vergangenen Jahrzehnten einen drastischen Rückgang des Wasserstands verzeichnet. Dies verändert nicht nur die wertvollen Lebensräume wie die artenreiche Röhrichtzone des grundwassergespeisten Gewässers. Auch seine Bedeutung als beliebtes Bade- und Angelgewässer sowie ortsbildprägendes Landschaftselement steht unter Druck.
Gemeinsam mit der AG Wasser des Forums Umwelt und Entwicklung und weiteren Partnerorganisationen veranstaltete die GRÜNE LIGA am 15. Oktober 2025 ein Online-Seminar im Vorfeld der Klima-COP 30 in Belém, Brasilien.
Das Seminar beleuchtete die Schnittstellen zwischen Wasser- und Klimaschutz und diskutierte Maßnahmen zum Schutz von Flüssen und Gewässern im Kontext der globalen Klimakrise. Eine Zusammenfassung der Inhalte kann hier heruntergeladen werden: PDF.
Gemeinsam mit der AG Wasser des Forums Umwelt und Entwicklung und weiteren Partnerorganisationen lädt die GRÜNE LIGA am Mittwoch, 15. Oktober 2025 von 17:00 bis 18:45 Uhr zu einem Online-Seminar im Vorfeld der Klima-COP 30 in Belém/Brasilien ein.
Flüsse sind die Lebensadern unseres Planeten. Sie bieten mit ihren Auen vielfältige natürliche Lebensräume für Wanderfische, Kleintiere und viele semiaquatische Arten. Gleichzeitig stellen sie Kristallisationsräume für die menschliche Nutzung und Besiedlung bereit, werden eingedeicht, kanalisiert und mit Querbauwerken aufgestaut, um landwirtschaftliche Bewässerung zu ermöglichen, Wasserkraft zu erzeugen, vor Hochwasser zu schützen und auch um Trinkwasser bereitzustellen.
Die Europäische Kommission plant, im Jahr 2025 eine umfassende Wasserstrategie vorzuschlagen. Während einige Akteur*innen angesichts der globalen Klima- und Umweltkrise einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser mit Vorrang auf vorsorgende und naturbasierten Lösungen fordern, befürchten andere neue Vorstöße von politischen Akteur*innen, Finanzinteressen und der Wasserlobby, die die Kommerzialisierung des Wassers vorantreiben wollen.