Bahn für alle
Unser Bündnis für eine bessere Bahn in öffentlicher Hand
Wasser
Europas letzte wilde Flüsse retten!
Braunkohle
Wir kämpfen für den rechtzeitigen Ausstieg und ein Verbot neuer Tagebaue
#ProtectWater
Wir setzen uns für sauberes Wasser und lebendige Gewässer ein.

Bundeskontaktstelle Braunkohle

Nach zehn Jahren Widerstand hat der Lausitzer Bergbaukonzern LEAG im März 2017 die Pläne für drei neue Tagebaue aufgeben. Doch etwa 1.000 Menschen sollen noch immer für Braunkohle umgesiedelt und dafür mehr als eine Milliarde Tonnen Treibhausgase ausgestoßen werden. Zudem wird das Grundwasser durch Tagebaue weiter abgesenkt und verunreinigt. Langfristige Folgekosten des Bergbaus drohen vom Betreiber auf die Allgemeinheit abgewälzt zu werden. Wir setzen uns für einen schrittweisen aber rechtzeitigen Ausstieg aus der Braunkohlenutzung und ein verbindlich festgeschriebenes Verbot neuer Tagebaue ein! Umfangreiche Informationen finden Sie in unserem Internetangebot zur Lausitzer Braunkohle.

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Klimagerechtigkeit heißt Kohleausstieg: Christliche Klimapilger feiern Andacht am Kraftwerk Jänschwalde

Gemeinsame Prozession & Demonstration mit Umweltgruppe Cottbus

181109 klimapilger vor kraftwerk 3000pxJänschwalde, 09.11.2018. Sie fordern Klimagerechtigkeit und pilgern seit Anfang September von Bonn quer durch Deutschland bis Katowice zur nächsten Weltklimakonferenz. Heute kamen die Teilnehmer des 3. Ökumenischen Klimapilgerwegs auf ihrem Weg von Cottbus bis zum Kraftwerk Jänschwalde. Begleitet wurden sie von zahlreichen Lausitzer/innen, die ihre Forderungen unterstützen und sich insbesondere für den Erhalt des Dorfes Proschim aussprachen. Dazu sei die baldige Abschaltung der „ältesten, ineffizientesten und klimaschädlichsten Kohleblöcke der Lausitz“ notwendig, so René Schuster von der Cottbuser GRÜNE LIGA-Gruppe.

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GRÜNE LIGA - Bundesvorsitzender nimmt am ökumenischen Klimapilgerweg teil

Ab Montag, dem 5. November durchquert der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit das Lausitzer Kohlerevier von Hoyerswerda bis Guben. Der Bundesvorsitzender des Umweltverbandes GRÜNE LIGA, René Schuster wird an diesem Tag die Etappe von Hoyerswerda nach Rohne mitlaufen. Zu den zentralen Forderungen des Pilgerweges gehört ein rechtzeitiger Kohleausstieg als Voraussetzung für weltweite Klimagerechtigkeit.

„Noch nie ist jemand zu Fuß durch alle drei deutschen Braunkohlereviere gelaufen. So engagierte Gäste in der Lausitz begrüßen zu dürfen, ist ein Höhepunkt unseres jahrelangen Einsatzes für einen Ausstieg aus der Braunkohle!“ sagt René Schuster GRÜNE LIGA-Vorsitzender und Mitglied der Umweltgruppe Cottbus.

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#Proschimbleibt … nur dann gibt es Strukturmittel

Symbolische Brücken-Verschönerung im vom Braunkohletagebau bedrohtem Lausitzer Dorf

Proschim Protest - Umweltgruppe CottbusProschim, 31.10.2018. Kritiker der Abbaggerung des Dorfes Proschim durch den Braunkohletagebau haben heute eine Straßenbrücke am Ortseingang mit dem Banner „#Proschimbleibt … nur dann gibt es Strukturmittel“ beschriftet. Anschließend beschäftigten sie sich bei einem Workshop im Kulturhaus des Ortes mit Strategien für den Strukturwandel in der Lausitz.

„Nur wenn Proschim bleibt, kann die Lausitz genug zum Klimaschutz beitragen, um zusätzliche Strukturfhilfen zu rechtfertigen. Der Auftrag an die Kohlekommission des Bundes umfasst Strukturhilfen und Klimaschutz gleichermaßen. Wer vom Bund Strukturhilfen verlangt, aber die Pläne des LEAG-Konzerns nicht antasten will, der belügt die Menschen in der Lausitz.“ erklärt René Schuster vom Umweltverband GRÜNE LIGA.

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31. Oktober: Tagebaukritiker führen im bedrohten Proschim Debatte zur Zukunft der Kohleregion

Gemeinsame Pressemitteilung von GRÜNE LIGA und Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg

Am 31. Oktober treffen sich im vom Braunkohletagebau bedrohten Dorf Proschim Kritiker der Abbaggerung zu einer symbolischen Aktion für den Erhalt des Dorfes und diskutieren anschließend mit kompetenten Gästen über den Strukturwandel im Kohlerevier.
Unter dem Titel „Strategien für den Strukturwandel in der Lausitz entwickeln“ veranstalten ab 14 Uhr die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg und die GRÜNE LIGA Cottbus eine Gesprächsrunde im Proschimer Kulturhaus. Dort können alle Interessierten aus der Region ins Gespräch kommen mit Hannelore Wodtke (Grüne Zukunft Welzow, Mitglied der Kohlekommission des Bundes), Daniel Häfner (Lehrbeauftragter für sozialwissenschaftliche Umweltfragen an der BTU Cottbus-Senftenberg) und Jörg Staude (Journalist). Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann vom RLS-Regionalbüro Lausitz moderiert die Veranstaltung und wird versuchen, gemeinsam mit den Teilnehmenden, Ansätze für eine von unten kommende und lokal spezifische Strategie für den Strukturwandel zu sammeln.

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Termine

Protest vor der Kohlekommission
16 November 2018
09:00 - 10:00
Berlin, vor dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Eingang Invalidenstraße 48
Ganzheitlich leben – Erinnerungen an Erna und Kurt Kretschmann
17 November 2018
11:00 - 15:00
Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam, Reimar-Gilsenbach-Saal
Aktuelle Rechtssprechung zum Bergrecht
17 November 2018
13:30 - 17:00
Anpassung an den Klimawandel - Ansätze afrikanischer Kleinbäuerinnen und -bauern
22 November 2018
10:30 - 12:30

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