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Europäische Zulassungsbehörde (EFSA) hält Glyphosataktenunter Verschluss

Im März 2015, als die EU Kommission gerade darüber verhandelte, ob man den Verkauf vom Pflanzenschutzmittel Glyphosat für weitere fünf Jahre genehmigen sollte, kam die IARC (International Agency for Research on Cancer) zur Feststellung, dass Glyphosat möglicherweise krebserregend für den Menschen sei. Nur wenige Monate später behauptete die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in ihrem Bericht, welcher sich unter anderem auf Studien vom Agrochemieunternehmen Monsanto bezog, das Gegenteil. Daraufhin suchten vier Mitglieder der European Free Alliance den Kontakt zur EFSA und erbaten Einsicht in ihre Studien, welche ihnen nur teilweise genehmigt wurde.

Durch das Zurückhalten dieser Ergebnisse, wurde die Lizens für den Verkauf von Glyphasat von den EU-Mitgliedsstaaten erneuert. Nun fand am 13. September die erste öffentliche Anhörung im Gerichtssaal in Luxemburg statt.

Genauere Details zum Fall finden Sie in diesem PDF Dokument.

Krank durch Pestizide - Neues Faltblatt informiert über Handlungsmöglichkeiten

Was tun, wenn man als Berufstätiger in der Landwirtschaft durch die Arbeit mit Pestiziden erkrankt? Kann man sich dies als Berufskrankheit anerkennen lassen? Was sind die Vorteile der Anerkennung als Berufskrankheit?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert PAN Germany in ihrem neuen Infoblatt.

https://pan-germany.org/pestizide/krank-durch-pestizide-was-tun/

Export hochgefährlicher Pestizide

Deutsche Pestizidhersteller wie die BASF und Bayer CropScience exportieren Pestizide ins Ausland, deren Verkauf in Deutschland streng verboten ist. Zudem lassen sie diese Pestizide von Tochterunternehmen im Ausland produzieren. Die GRÜNE LIGA fordert ein Exportverbot für diese hochgefährlichen Pestizide.

Das Pestizit Aktions-Netzwerk e.V. (PAN) informiert in diesem Artikel ausführlich über eine Fallstudie des Freiburger Öko-Instituts zum Pestizidexport der Konzerne Bayer und BASF.

https://pan-germany.org/pestizide/pestizidhersteller-und-menschenrechte/

 

Bayertochter Monsanto muss 290 Mllionen Dollar Schadenersatz bezahlen

Ein Hausmeister, der über Jahre Glyphosat genutzt hat, ist an Krebs erkrankt. Ein Schwurgericht in San Fransico (USA) verurteilte jetzt die Bayer-Tochter Monsanto Anfang August zu einer Schadensersatzzahlung von 290 Millionen Dollar. Die Begründung: Monsanto hat nicht auf seinen Produktverpackungen von Roundup® auf die Krebsgefahren hingewiesen.

Ein interessanter Dokumentarfilm rund um den Skandal und Prozess von Roundup® mit dem Titel "Roundup, der Prozess" ist auf arte.tv zu sehen. https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/

Termine

Solarcamp Altenberg
07 September 2026
Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein, Schloss 6, 01778 Altenberg OT Lauenstein
Ökomarkt am Kollwitzplatz
10 September 2026
12:00 - 19:00
Lipska-hora-Einsatz
11 September 2026
Ökomarkt am Kollwitzplatz
17 September 2026
12:00 - 19:00

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