Berlin, 22. März 2018. Heute stellt die Deutsche Bahn AG ihre Bilanz für das Geschäftsjahr 2017 im Berliner Gasometer vor. Gleichzeitig präsentiert das Bündnis „Bahn für Alle“ vor dem Gebäude den 11. Alternativen Geschäftsbericht für den Staatskonzern. Das Bündnis „Bahn für Alle“ kritisiert darin schwere Mängel im Kerngeschäft der DB als Eisenbahnunternehmen und Verantwortungslosigkeit an der Spitze des bundeseigenen Unternehmens.
Der Abschied vom Verbrennungsmotor ist zentrales Wahlkampfthema. Das Bündnis „Bahn für Alle“ sieht darin eine Chance für die Verkehrswende und legt ein alternatives Programm für den Ausstieg aus der Autogesellschaft vor.
Bei der gestrigen Sitzung des DB-Aufsichtsrates scheiterten Bahnchef Grube und Finanzvorstand Lutz vorläufig mit dem Vorhaben, private Investoren über eine Beteiligung an DB Arriva und DB Schenker Logistics in das Unternehmen zu holen. Der Vorstand soll nun ein Konzept für den Konzernumbau für die Sitzung des Aufsichtsrates am 16. Dezember vorlegen. Außerdem muss er den Verkehrsausschuss des Bundestages – derzeit in der parlamentarischen Sommerpause - informieren.
Das Bündnis Bahn für Alle gibt das Sonderheft zur Bilanz der Deutschen Bahn AG heraus. Ab heute kann man das 60seitige Heft, in dem die Autorinnen und Autoren die aktuelle Bilanz und Geschäftspolitik der Deutschen Bahn AG analysieren, im Bahnhofsbuchhandel erwerben oder im Shop der GRÜNEN LIGA bestellen.
Der alternative Geschäftsbericht gewährt dem Leser einen Einblick hinter die offizielle Bilanz der Deutschen Bahn, erläutert, wie die positiven Zahlen auf Kosten der Bürger zu Stande kommen und legt dar, was bei der Bahn verändert werden muss. Im diesjährigen Bericht geht es um den Abbau der Nacht- und Autozüge, das Prestige-Projekt Stuttgart 21 und weitere Negativentscheidungen der Deutschen Bahn zu lasten ihrer Kunden. Den Alternativen Geschäftsbericht können Sie direkt bei der GRÜNEN LIGA bestellen.