Wie können wir d
en Wohnungsbestand in Deutschland an die veränderten individuellen, gesellschaftlichen und energetischen Anforderungen anpassen? Arthur Haus, unser Referent für Wohnen, stellt im öffentlichen Teil unserer Bundesmitgliedersammlung am Samstag, 29. März 2025 den aktuellen Stand der Projekte des Bundesverbandes der GRÜNEN LIGA zum Thema Wohnen vor.
Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung bestehender Wohnungen und Häuser. Hier treffen die Fragen der energetischen Sanierung, der Barrierefreiheit und des gemeinschaftlichen Wohnens zusammen. Arthur Haus zeigt, welche erfolgreichen Ansätze es gibt und wie die GRÜNE LIGA mit verschiedenen Formaten die politische und gesellschaftliche Diskussion in diesem Bereich vorantreibt.
Die Bewältigung ökologischer und sozialer Krisen erfordert eine zukunftsorientierte Politik. Rückschritte sind nicht akzeptabel. Es ist entscheidend, finanzielle Ressourcen in Bereiche zu lenken, die eine nachhaltige Zukunft sichern. Sauberes Wasser, reine Luft und gesunde Böden sind unverhandelbar für den Erhalt unseres Planeten. Klimaschutz und Artenvielfalt müssen fest auf der politischen Agenda stehen. Demokratische Entscheidungen brauchen eine starke Zivilgesellschaft, die sich gegen Desinformation und soziale Spaltung stellt.
Im Bundestagswahlkampf 2025 hat der Deutsche Naturschutzring (DNR) Wahlprüfsteine zu wichtigen umwelt- und klimapolitischen Themen an die im Bundestag vertretenen Parteien geschickt. CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und FDP haben auf diese Fragen geantwortet. Die AfD wurde aufgrund ihrer Positionen zu Klimaschutz, Menschenrechten und demokratischen Grundwerten nicht einbezogen.
Vor wenigen Tagen endete die 29. Weltklimakonferenz in Baku (Aserbaidschan). Zwar mit einem windelweichen Kompromiss in Sachen Klimafinanzierung, aber immerhin mit einer Einigung. Das kann in Zeiten großer geopolitischer Unruhe durchaus als Erfolg verbucht werden.
Ab 2035 sollen jährlich Klimazahlungen in Höhe von 300 Mrd. US-Dollar an Entwicklungsländer fließen, damit diese in Klimaschutz und Anpassung an die Erderwärmung investieren können. Das ist zwar dreimal so viel, wie für die Zeit von 2020 bis 2025 ausgehandelt wurde, dennoch aber nur ein Bruchteil der eigentlich benötigten 1.300 Milliarden US-Dollar. Gegenwind kam vor allem aus den Staaten, deren Hauptgeschäft immer noch fossile Energien sind.
Die Permakultur ist immer noch ein Nischenthema und wird oft nur als kleinteiliger Lösungsansatz für den eigenen Garten wahrgenommen. Deswegen haben wir uns entschieden, das diesjährige Halbjahrestreffen der GRÜNEN LIGA diesem Thema zu widmen. Gemeinsam möchten wir der Frage nachgehen, wie sich Permakultur in der Landwirtschaft skalieren lässt.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir den respektvollen Austausch zwischen Landnutzer*innen, Wissenschaftler*innen sowie Umwelt- und Naturschützer*innen fördern. In den Fachvorträgen werden die Referent*innen ihr theoretisches Wissen mit konkreten Praxisbeispielen verbinden. Im dritten Vortrag berichtet ein permakulturpraktizierender Landwirt von seinen Erfahrungen. Im Anschluss ist eine Gesprächsrunde mit den Referent*innen sowie konventionell und nichtkonventionell wirtschaftenden Landwirt*innen geplant.
Seit 1990 berichtet der Rabe Ralf über Umwelt- und Naturschutz sowie die Klimakrise. Es gibt Texte zu sozialen Bewegungen, zu alternativen Wirtschaftsweisen, zum Kampf gegen Rechts, zu Geschlechtergerechtigkeit und vielem mehr. In jeder Ausgabe finden sich regionale Veranstaltungshinweise, Umweltadressen, Rezensionen, Rezepte, Umwelttipps, Karikaturen und Kleinanzeigen.
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