Die Energiefrage lässt sich nicht getrennt von Wohnungs-, Rohstoff-, Verkehrs- oder Naturschutzpolitik diskutieren. Mit öffentlichen Inputvorträgen am Vormittag unseres Halbjahrestreffens wollen wir Beispiele für solche Wechselwirkungen geben und zur ganzheitlichen Diskussion anregen. Dazu laden wir am 19. November 2022 herzlich ein in den Dachsaal des Kultur Forum Dresden, Adlergasse 14, 01067 Dresden.
Das von der Grünen Liga Berlin e.V. organisierte Grüne Klassenzimmer der Landesgartenschau Beelitz ist jetzt noch bunter: Sieben von Brandenburger Schülern bemalte Schubkarren voller Herbstblumen wie verschiedenen Heidekrautarten und Geranien stehen nun im Slawendorf. Bepflanzt hat sie Gärtnermeister Rüdiger Winde aus Schönborn im Landkreis Elbe-Elster, der seit vielen Jahren Projekte zur Wissensvermittlung rund um die Pflanzenwelt bei Kita- und Schulkindern initiiert.
Anfang Oktober vor inzwischen 25 Jahren lud das Umweltbildungshaus Johannishöhe das erste Mal zum Naturmarkt Tharandter Wald ein. Für die Menschen in der Umgebung bietet er regional erzeugte Produkte, ist aber auch ein sozialer Treffpunkt geworden. Der Markt wurde dabei immer wieder auch von Musiker*innen und Künstler*innen unterstützt und inspiriert.
Am 1. Oktober wird das Jubiläum mit einem Marktfest gefeiert. Der Naturmarkt beginnt um 09.30 Uhr und wird ab 10.30 Uhr mit Musik unterstützt. Kinder sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Kinderzirkus Domino kommt zu Besuch.
Berlin, 06.09.2022: Das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA spricht sich in einer heute eingereichten Stellungnahme entschieden gegen den Entwurf für ein weiteres Beschleunigungsgesetz aus. Das Justizministerium plant, die aufschiebende Wirkung von Klagen dadurch zu vermeiden, dass Gerichte Rechtsfehler der beklagten Entscheidungen außer Acht lassen können.
Das vom Bundesjustizministerium geplanten Gesetz zielt darauf ab, auch bei rechtswidrigen Genehmigungen das Schaffen von Tatsachen zu erleichtern. In der Praxis würden Klagen gegen fossile Kraftwerke, Müllverbrennungsanlagen, Flughäfen, Straßen und selbst Braunkohleabbau von vornherein ausgehebelt, obwohl das Gesetz behauptet, der Umstellung auf nachhaltige Energieversorgung zu dienen. Diese Art von Planungsbeschleunigung würde den Rechtsstaat insgesamt aushöhlen.
Unter dem Motto „Wasser – Elixier des Lebens!“ strömten in diesem Jahr wieder rund 60.000 Besucher*innen aus aller Welt auf die ökologische Festmeile am Brandenburger Tor. Mit rund 200 Aussteller*innen, prominenten Gästen aus der Politik sowie jeder Menge guter Stimmung setzte das 27. Umweltfestival der GRÜNEN LIGA Berlin e.V. nach zwei Pandemiejahren die Tradition an der Straße des 17. Juni fort und macht Mut zum Mitmachen und Handeln, für den Schutz unserer Umwelt.
Mit dem diesjährigen Motto sollte auf das kostbare Gut aufmerksam gemacht werden und Wasser als Zukunftsthema in den Mittelpunkt rücken. Sowohl im Programm der großen Bühne am Brandenburger Tor als auch an zahlreichen Informationsständen und Aktionen wurde das Thema aufgegriffen.
Für besondere Höhepunkte im Programm auf der großen Bühne am Brandenburger Tor sorgten die Talkrunden mit der Bundesumweltministerin Steffi Lemke und dem Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, der Auftritt von Berlins Umweltsenatorin Bettina Jarasch sowie der Staatssekretärin der Senatsumweltverwaltung Frau Dr. Silke Karcher. Den Gewinner*innen des Großen Preises wurde im Rahmen der Preisverleihung eine Würdigung ihres Engagements zuteil, denn mit ihren innovativen Zukunftsvisionen beweisen sie eindrucksvoll, dass Umwelt- und Klimaschutz konkret umsetzbar sind. Ein besonderes Zeichen des Klimaschutzes setzte auch in diesem Jahr wieder die Große Fahrradsternfahrt des ADFC, die auf dem Umweltfestival endete.