Von Cottbus bis ins Wendland ist die Doku über den Kohlewiderstand in Lacoma (Lausitz) bei zahlreichen Veranstaltungen dieses Jahr zu sehen. Im Rahmen des 35-jährigen Jubiläums der GRÜNEN LIGA zeigen wir den Film am 8. Oktober 2025 um 19 Uhr im Kino in der Regenbogenfabrik in Berlin. Anschließend findet ein Gespräch mit Aktivist*innen statt, die für Klimagerechtigkeit und den Erhalt des Dorfes gekämpft haben.
Trailer: Lacoma - Der Kohle im Weg
Die Broschüre "Plastikabfälle und weiterer Müll" (PDF) macht auf die wachsende Belastung der Berliner Gewässer insbesondere durch Plastikmüll aufmerksam. Sie betont, dass die Flüsse, Seen und Kanäle zwar unverzichtbar für Trinkwasserversorgung, Klima, Natur und Freizeit sind, ihr Zustand jedoch zunehmend durch Übernutzung, Verschmutzung und Mikroplastik bedroht wird.
Im Rahmen des Projekts Wassernetz Berlin setzt sich die GRÜNE LIGA Berlin gemeinsam mit anderen Umweltorganisationen wie BUND, NABU und a tip: tap sowie dem Museum für Naturkunde für den Schutz der Berliner Gewässer ein. Zusammen organisieren wir Müllsammel- und Pflanzaktionen und erarbeiten konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung.
Es ist kaum zu glauben: Die Klimakrise fordert weltweit immer mehr Opfer, Kohlekraftwerke pausieren wegen Absatzproblemen, aber die LEAG beantragt in der Lausitz einen neuen Kohletagebau! Sie will den Tagebau Nochten in das „Teilfeld Mühlrose“ erweitern und dort bis 2038 weiter Braunkohle abbauen. Bis 28. August 2025 können Einwendungen gegen den öffentlich ausgelegten Rahmenbetriebsplan eingereicht werden.
Die Umweltgruppe Cottbus hat die Unterlagen analysiert und eine ausführliche Stellungnahme und eine Mustereinwendung verfasst. Hier das Wichtigste in Kürze:
Was als Wohnraum für rund 300 Menschen begann, endete mit dem Abrissbagger. In der Habersathstraße 40-48 in Berlin-Mitte steht das ehemalige Schwesternwohnheim der Charité, das nun der Immobilienspekulation zum Opfer fällt. Die Eigentümerin Arcadia Estates möchte das Gebäude abreißen und neu bauen, obwohl das Gebäude bewohnt wird und keine besonderen Mängel aufweist.
Die Kyritz-Ruppiner Heide in Nordbrandenburg ist ein wertvoller Naturraum und Symbol für friedlichen Protest. Seit 1992 setzte sich die Bürgerinitiative FREIe HEIDe gegen die geplante militärische Nutzung des ehemaligen sowjetischen Truppenübungsplatzes als Bombenabwurfplatz („Bombodrom“) durch die Bundeswehr ein. Betroffen wären nicht nur Brandenburg, sondern auch der Süden Mecklenburgs gewesen, durch Lärm, Schadstoffe und erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus.
Mit über 350.000 Teilnehmer*innen bei mehr als 100 Protestaktionen entwickelte sich FREIe HEIDe zu einer der größten zivilgesellschaftlichen Bewegungen Deutschlands. Der Widerstand war erfolgreich: 2010 erklärte die Bundesregierung den endgültigen Verzicht auf die militärische Nutzung.