Gemeingut in BügerInnenhand e.V. übt gemeinsam mit Bundestagsabgeordneten und Vertreterinnen und Vertretern von Umwelt- und Mobillitätsverbänden Kritik an der geplanten Bundesfernstraßengesellschaft (BFG). Eine ökologische Verkehrswende wäre mit ihr unmöglich.
Mindestens 9,8 Milliarden Euro würde das Projekt Stuttgart 21 kosten, wenn es – frühestens im Jahre 2024 – einmal fertig wäre. Dies sagt der renommierte Verkehrsberater Dr. Martin Vieregg in einem neuen Gutachten voraus.
Die DB hat 2014 trotz hoher Nachfrage viele Nachtzug-Verbindungen gestrichen. Für die Delegierten, die zum Klimagipfel nach Paris reisen, wird jedoch ein Sonderzug zur Verfügung gestellt.
Am Montag wird DB-Chef Rüdiger Grube dem Aufsichtsrat einen Konzernumbau vorschlagen. Als sicher gilt die Auflösung der am 6. Februar 2008 einzig und allein zum Zweck der Privatisierung geschaffenen DB Mobility Logistics AG. Weniger als vier Monate später beschloss der Bundestag, dass 24,9 Prozent der Anteile an dieser DB ML privatisiert werden dürfen. Vordergründig wegen der Lehman-Pleite wurde der Beschluss nicht umgesetzt. Mit Auflösung der DB ML wäre ein Börsengang der DB AG nun endgültig vom Tisch, verkündeten Aufsichtsratschef Felcht und Vorstandschef Grube bei einer Mitarbeiterversammlung im Juni.
Aufgrund des immer weiter voranschreitenden Abbaus von grenzüberschreitenden Bahnverbindungen in Europa – inklusive vieler Nachtzugrouten wie Berlin–Brüssel –Paris, Kopenhagen–Prag und Barcelona–Mailand – gab es an diesem Wochenende in ganz Europa Protestaktionen. Dies soll ein Startpunkt für eine Veränderung der Verkehrspolitik sein.