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Spreefestival in Cottbus – Meilenstein für nachhaltige Wassernutzung

GRÜNE LIGA mit Workshops und Vorträgen dabei

Spreefestival vom 7. bis 10. Mai 2026 in CottbusCottbus, 10.05.2026. Es war, als ob die Lausitz nur darauf gewartet hätte, dass Menschen aus verschiedenen Regionen, verschiedenen Alters und unterschiedlichen Organisationen nach Cottbus gekommen sind, um für das Wasser in allen seinen Formen und Nutzungswecken zu kämpfen. Bei zahlreichen Workshops, Gesprächsrunden und Exkursionen wurde schnell klar: Wir können nur gemeinsam erfolgreich sein und werden. Mit vielen neuen Ideen, Kontakten und hoch motiviert reisten die Teilnehmenden ab.

Rebekka Schwarzbach von der Umweltgruppe Cottbus der GRÜNEN LIGA: „Der aktuelle Europäische Klimazustandsbericht legte offen, dass sich Europa schneller als alle anderen Kontinente erwärmt und massiv unter den Folgen leidet. Das merken wir auch hier in Brandenburg. LEAG, einer der größten Braunkohleförderer, arbeitet hinter den Kulissen an einer Umkehr der Energiewende und wirbt für Braunkohle. Damit wird auch die Spree, die „natürliche Fernwasserleitung“ für Berlin, weiter gefährdet. Wir sind hier, um das gemeinsam zu verhindern!“

Uschi Walther vom Bündnis Tesla den Hahn abdrehen: „Wir haben erlebt wie Tesla der rote Teppich ausgelegt wurde und wird. Die Landesregierung will das nun offensichtlich für die Rechenzentren in Brandenburg fortsetzen. Der massive Stromverbrauch heizt die Rechenzentren auf, die dafür wieder Wasser zur Kühlung brauchen. Und Wasser haben wir in Brandenburg nun gerade nicht genug. Diese Wirtschaftspolitik geht an den Interessen der Menschen vorbei und gefährdet weiter das Klima und unsere Umwelt. Wir vernetzen uns mit den lokalen Bürgerinitiativen und Naturschutzverbänden und kämpfen gemeinsam dagegen.“

Steffen Schorcht, stellvertretender Bundesvorsitzender der GRÜNEN LIGA: „Um die vermeintliche Wettbewerbsfähigkeit und damit den Profit zu erhalten, will die Politik allem Anschein nach auch den letzten Baum und den letzten Liter Wasser opfern. Wir sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen. Das Spreefestival setzt mit Menschen aus der Klimagerechtigkeitsbewegung, den Naturschutzverbänden und der Zivilgesellschaft ein Zeichen dagegen. Wir fordern kein Aushebeln der Umweltschutzgesetzgebung und der Verfahrensbeteiligung an Ansiedlungsprojekten!“

Vom 7. bis 10. Mai 2026 fand im Strombad Cottbus das Spreefestival organisiert vom Klimakollektiv statt. Zahlreiche Initiativen wie die GRÜNE LIGA brachten sich bei der Vorbereitung und Durchführung ein. Eine Vernetzung der Klimagerechtigkeitsbewegung, der Naturschutzverbände und lokalen Bürgerinitiativen ist gelungen. Gemeinsam werden wir die Zerstörung stoppen, Wasser regenerieren und Wassergerechtigkeit leben.

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