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Europäisches Grundwassermemorandum zur qualitativen und quantitativen Sicherung der Trinkwassergewinnung für zukünftige Generationen

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Das vorliegende Europäisches Grundwassermemorandum formuliert fünf zentrale Forderungen zum Schutz von natürlich gebildetem Grundwasser und ergänzt damit das Flussgewässermemorandum (European River Memorandum, ERM) zum Schutz von Oberflächenwasserkörpern. Rund 170 Wasserversorger, die die Gewässerschutz- und Trinkwasserinteressen von 188 Millionen Menschen in den Einzugsgebieten von Rhein, Ruhr, Donau, Elbe, Maas und Schelde in den 18 Anrainer-Ländern vertreten, haben daran zusammengearbeitet. Zu den fünf zentrale Forderungen gehören:

  • Natürlich verfügbares Grundwasser: ausreichende Mengen und gute Qualität;
  • die Erhaltung des Grundwassers (vor anthropogener und geogener Verschmutzung) als wertvolles Allgemeingut;
  • Die vorrangige Nutzung des öffentlichen Trinkwasserversorgung muss durch verbindliche Rechtsvorschriften gewährleistet werden;
  • Ein “zero-pollution” Schutzziel sollte mit Interventionswerte und Interventionsmanahmen festgelegt werden;
  • Die Kooperation zwischen den verschiedenen Stakeholders und Nutzern, wie Verschmutzern, Wasserversorgern, Staaten und Personen: Vorsorge- und Verursacherprinzipien; transparente und verfügbare Datenerfassung und Überwachung.

Das ganze Grundwassermemorandum finden Sie hier : (PDF 1,8 MB)

www.grueneliga.de/images/Dokumente/EuropeanGrundwassermemorandum_DE.pdf

Stickstoff-und Phosphatbelastungen in deutschen Gewässern konsequent reduzieren - Düngerecht bedarf umfassender Novellierung

SN187095622 4060959247296512 6518992184506615432 nVerbände und Organisationen der „Nitratinitiative“ rufen die neue Bundesregierung zur konsequenten Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie auf. Anlass sind die aktuellen Verhandlungen zwischen Bundesregierung bzw. Bundesländern und der EU-Kommission, um angesichts des laufenden EU-Vertragsverletzungsverfahrens zur EU-Nitratrichtlinie das Düngerecht nachzubessern. Zu den Unterzeichnern gehören (Bild: www.ideengruen.de | markus pichlmaier)                                      BUND, BDEW, Deutsche

Umwelthilfe, Deutscher Naturschutzring, Germanwatch, Greenpeace, GRÜNE LIGA, Global Nature Fund, Verdi und der WWF.

 

Konkret fordern die beteiligten Organisationen eine Neu-Ausweisung der nitratbelasteten und eutrophierten Gebiete auf Grundlage konkreter Messwerte, da die bisherige Modellierung nicht EU-konform ist. Nach Berechnungen, die der Nitratinitiative vorliegen, wurden in den Bundesländern bisher die nitrat- und phosphatbelasteten Flächen um bis zu 50 Prozent künstlich verkleinert und erforderliche Schutzmaßnahmen ausgesetzt. Darüber hinaus ist eine Kontrolle der Düngung wegen fehlender Vorgaben in der Stoffstrombilanzverordnung nicht möglich. Als Folge werden noch immer bei rund 24 Prozent der Grundwasserkörper die Vorgaben nicht eingehalten.

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Landwirtschaftliche Förderung in Thüringen muss Gewässer- und Hochwasserschutz stärker unterstützen

fluss1Gesunde und saubere Gewässer gibt es nur mit einer guten Landwirtschaftspolitik. Deshalb fordert ein Bündnis mehrerer Umweltverbände in Thüringen, landwirtschaftliche Förderung stärker auf die Unterstützung des Gewässerschutzes und Hochwasserschutzes abzustimmen. Anlass ist die Veröffentlichung der Maßnahmenpläne für die Europäische Wasserrahmenrichtlinie und der Richtlinie zum Hochwasserrisikomanagement am 22. Dezember. Teil des Bündnisses sind die Deutsche Umwelthilfe (DUH), BUND Thüringen, NABU Thüringen, GRÜNE LIGA Thüringen, der Landschaftspflegeverband Altenburger Land (LPV Altenburger Land) und die Naturforschende Gesellschaft Altenburg (NfGA).

Grit Tetzel, Geschäftsführerin der GRÜNEN LIGA Thüringen: „Ein Landesprogramm für den Auenschutz würde die Landesprogramme Gewässerschutz und Hochwasserschutz ergänzen, die Umsetzung des Biotopverbundkonzept Thüringens unterstützen und könnte zusätzliche Mittel bereitstellen, um die anspruchsvolle Aufgabe der Zusammenarbeit zwischen Naturschutz, Wasserwirtschaft und Landwirtschaft zu stärken und neue Wege in der Auennutzung zu begleiten.“

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Veröffentlichung eines neuen Berichts: Entspurt für Europas Flüsse

The Final Sprint Report

Europas Flüsse sind bedroht: 60% der europäischen Flüsse sind in schlechtem ökologischem Zustand, eine nicht nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft und ein alarmierender Rückgang der biologischen Vielfalt. Ist Europa wirklich auf dem richtigen Weg, seine Süsswasser bis 2027 wieder gesund zu machen, wie es die Wasserrahmenrichtlinie verlangt?

Die Mitgliedstaaten haben nur noch wenige Monate Zeit, um ihre Bewirtschaftungspläne für die nächsten sechs Jahre fertigzustellen. Der von u.a. WFF und Living European Rivers veröffentlichte Bericht gibt Aufschluss über die Analyse von 21 Entwürfen von Bewirtschaftungsplänen für Flusseinzugsgebiete in 11 EU-Mitgliedstaaten. Gastredner*innen berichteten über ihre Schlussfolgerungen und die notwendigen Massnahmen, um den Endspurt in Richtung 2027 erfolgreich zu gestalten.

Bündnis für die vollständige Renaturierung des ehemaligen Industriegebietes in der Ilmaue

1.658 Unterzeichner:innen für eine vollständige Renaturierung!

Bündnis fordert Moratorium für das EOW-Gelände - Einstellung aller

städtischen Planungen bis zur Befassung durch den Landtag

20210521 Petition Renaturierung IlmenauDas Bündnis aus GRÜNE LIGA, BUND, NABU, Fridays For Future,

Bündnis90/Die GRÜNEN und DIE LINKE bedankt sich bei allen

Unterstützer:innen. „Hinter uns liegen sechs Wochen mit intensiven

Gesprächen und Diskussionen. Wir haben festgestellt, das sich die

Menschen trotz dieser besonderen Zeiten für die Umweltbelange wie

Hochwasser- und Naturschutz und nicht zuletzt für eine ökologisch

zukunftsfähige Entwicklung ihrer Stadt interessieren und engagieren

wollen.“ so Grit Tetzel vom Bündnis.

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