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Bauwende: GRÜNE LIGA fordert Bestandsgebäude effektiv zu nutzen - Im Mietrecht soll das Recht auf Wohnungstausch verankert werden

www.ideengruen.de | markus pichlmaierDas Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA hat über den Ressourcenverbrauch des Bauwesens beraten. Im Ergebnis fordert die GRÜNE LIGA die Erleichterung von Wohnungstausch im Mietrecht. Aus Anlass ihrer Bundesmitgliederversammlung diskutierten Vertreter*innen der GRÜNE LIGA-Gruppen am 26. März mit Gästen wie dem Dresdener Baubürgermeister Stephan Kühn, dem Vorstandsmitglied des Bauwende e.V. Ulrich Steinmeyer und Manfred Röver von der Interessengemeinschaft Bauernhaus über den Ressourcenverbrauch des Bauwesens.

„Eine der wichtigsten Energiesparmaßnahmen ist es, die vorhandene Wohnfläche wieder effektiver zu nutzen. Für Menschen, die große Wohnungen teilen oder in kleinere umziehen wollen, darf es keine Hürden geben, sondern Beratung und Unterstützung. Anreize und Rahmenbedingungen dazu müssen so zeitnah in Kraft treten, dass sie bei der anstehenden Sanierungswelle eingeplant werden können.“ sagt René Schuster, Bundesvorsitzender der GRÜNEN LIGA.

Schuster weiter: „Im Mietrecht sollte daher das Recht auf Wohnungstausch verankert werden. Wer in eine kleinere Wohnung umziehen will, soll ohne Mehrkosten in den Mietvertrag seiner Tauschpartner eintreten können. Bisher müssen Menschen, die nach dem Wegzug der Kinder oder dem Verlust des Partners eine kleinere Wohnung umziehen möchten, deutlich steigende Quadratmeterpreise befürchten.“

Wohnungstausch wird bereits von verschiedenen größeren Wohnungsunternehmen für die jeweils eigenen Kund*innen angeboten. In der Diskussion stellte sich heraus, dass eine bundesweit einheitliche Regelung im Mietrecht (Bürgerliches Gesetzbuch) ein „Gamechanger“ sein könnte, der hilft, das tatsächliche Potenzial zu heben. Das Recht auf Wohnungstausch sollte Menschen zustehen, die mehrere Jahre in ihrer bisherigen Wohnung gelebt haben, das vermeidet auch einen Missbrauch der Regelung. Wo Mieter und Vermieter unter einem Dach wohnen, sollte der Wohnungstausch von der Zustimmung der Vermieter abhängig bleiben.

Beim Neubau zehntausender Häuser aus Stahl und Beton fressen allein die Baustoffe so viel Energie, dass diese Gebäude auch durch Wärmedämmung nicht mehr klimafreundlich werden können. Bestandsgebäude zu sanieren und effektiv zu nutzen ist daher der einzige Weg zu einem klimafreundlichen Gebäudesektor.

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