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GRÜNE LIGA fordert Dichtwand für Vattenfall-Tagebau Nochten

Vattenfall muss sein Wort halten und alle neuen Tagebaue unterirdisch abdichten, weil sonst europäische Gewasserschutzvorschriften verletzt würden.

Pressemitteilung: GRÜNE LIGA, 02.10.2008

GRÜNE LIGA fordert Dichtwand für Vattenfall-Tagebau Nochten

Der Umweltverband GRÜNE LIGA fordert eine unterirdische Dichtwand für den Braunkohlentagebau Nochten und wirft dem Vattenfall-Konzern Wortbruch vor

Berlin, 02.10.2008: Im jetzt eingeleiteten Verfahren zur "Teilfortschreibung" des Braunkohlenplanes Nochten weist der Vorentwurf umfangreiche Grundwasserabsenkungen auf brandenburgischer Seite aus, Grenze des Plangebietes soll aber die Landesgrenze bleiben. Die GRÜNE LIGA fordert, das Braun-kohlenplanverfahren grenzübergreifend in Brandenburg und Sachsen durchzuführen. Von Wasserentzug bedroht sind mehrere Feuchtgebiete und Dörfer auf beiden Seiten der Grenze.

Bei der beantragten Erweiterung der Nochtener Grube würde die Grundwasserabsenkung weit in das Land Brandenburg hineinreichen. Der Vattenfall-Konzern hatte 2007 noch öffentlich behauptet, alle neuen Tagebaue würden unterirdisch abgedichtet. Jetzt muß er Wort halten!

Michael Bender von der Bundeskontaktstelle Wasser der GRÜNEN LIGA sagt dazu: "Der Braunkohlenbergbau bringt den regionalen Wasserhaushalt in einem Maße aus dem Gleichgewicht, daß europäische Gewässerschutzvorschriften verletzt werden. Das Verfahren in Nochten ist ein weiteres Indiz für die Dringlichkeit eines bundesweiten Wasserentnahmeentgelts ohne Ausnahmeregelung für den Bergbau."

Durch die geplante Erweiterung des Tagebau Nochten ("Inanspruchnahme des Vorranggebietes") würde zudem "die Umsiedlung von circa 1500 Menschen und rund 40 Gewerbetreibenden aus fünf Ortslagen erforderlich" (Vorentwurf des Braunkohlenplans, S.13).

Ansprechpartner: Michael Bender: 030/44 33 91 44

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