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Jetzt Vattenfall den Stecker ziehen!

"Atomausstieg selber machen" und weitere Umweltverbände fordern Vattenfall-Kunden auf, dem Krümmel-Betreiber den Rücken zu kehren, bis der sein Atomengagement beendet / Ein Cent für Sicherheit und Umweltschutz. Die GRÜNE LIGA unterstützt diese Forderung.

Pressemitteilung: "Atomausstieg selber machen", 07.07.2009, Berlin/Hamburg

Jetzt Vattenfall den Stecker ziehen!

Umweltverbände fordern Vattenfall-Kunden auf, dem Krümmel-Betreiber den Rücken zu kehren, bis der sein Atomengagement beendet / Ein Cent für Sicherheit und Umweltschutz

Nach dem erneut gescheiterten Betriebsversuch des Atomkraftwerks Krümmel fordert das Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" alle Vattenfall-Kunden in Hamburg und Berlin auf, dem Konzern zu kündigen und zu einem Ökostromanbieter zu wechseln.

"Jetzt besteht die realistische Chance, den schwedischen Konzern zur Aufgabe seines deutschen Atom-Engagements in Krümmel und Brunsbüttel zu treiben", sagt Florian Noto, Sprecher der Kampagne Atomausstieg selber machen. "Nicht nur die Behörden müssen handeln. Schalten Sie als VerbraucherInnen den Atomstrom ab!" Echter Ökostrom koste in Berlin und Hamburg nur einen Cent pro Kilowattstunde mehr als das Basis-Angebot von Vattenfall. Bei normalem Verbrauch könnten Stromkunden für nur einen Euro mehr im Monat Vattenfall den Stecker ziehen und den Ausbau erneuerbarer Energien wirkungsvoll fördern, sagte Noto.

"Atomausstieg selber machen" ist ein Bündnis von 21 Umwelt- und Verbraucherverbänden. Gemeinsam empfehlen sie Strom von ökologischen Stromanbietern, die unabhängig von den Atomkonzernen Vattenfall, E.ON, RWE und EnBW sind. Empfehlenswert sind Greenpeace Energy und LichtBlick aus Hamburg, die Elektrizitätswerke Schönau und Naturstrom aus Düsseldorf. Alle vier Anbieter liefern bundesweit Ökostrom. Der Stromwechsel ist problemlos über die Internetseite www.atomausstieg-selber-machen.de oder das kostenfreie Ökostrom-Infotelefon 0800 - 762 68 52 möglich.

Das Atomkraftwerk Krümmel ist nach zweijähriger Wartung und knapp zweiwöchigem Betrieb am Samstag per Notabschaltung erneut vom Netz gegangen. Dies hat in Hamburg zu einem Verkehrschaos, Überschwemmungen und Wasserausfällen geführt. Vattenfall hatte in Krümmel weder die vorgeschriebene "Black Box" installiert, noch umgehend die Aufsichtsbehörden und die Öffentlichkeit über den Störfall informiert. Nach einem ähnlichen Vorfall 2007 hatten bereits 250.000 Kunden bei Vattenfall gekündigt.

"Jeder Stromwechsler zählt", erklärte Noto. "Abgeschriebene Atomkraftwerke sind Gelddruckmaschinen – aber nur solange sie laufen. Wenn von Krümmel und Brunsbüttel nurmehr eine rasant schrumpfende Kundschaft bleibt, müssen die Vattenfall-Manager reagieren."

Träger von "Atomausstieg selber machen" sind: .ausgestrahlt, Bund der Energieverbraucher, BBU, BI Lüchow-Dannenberg, Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Campact, Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Forum Umwelt und Entwicklung, genanet, Greenpeace, Grüne Liga, IPPNW, Jugendbündnis Zukunftsenergie, KLAR, Mütter gegen Atomkraft, NaturFreunde, Naturschutzbund (NABU), Robin Wood, urgewald und WWF.

Rückfragen bitte an:
Florian Noto (Deutscher Naturschutzring), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 030-678177584, www.atomausstieg-selber-machen.de

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