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Weitere CO2-Endlager in Brandenburg geplant

Trotz Verschleierungsversuchen durch Wirtschaftsminister Ralf Christoffers sind in Brandenburg weitere CO2-Endlager geplant. Das macht ein Vertreter des Umweltverbandes GRÜNE LIGA heute auf einer Tagung der TU Berlin deutlich.

Pressemitteilung der GRÜNEN LIGA e.V.

Weitere CO2-Endlager in Brandenburg geplant

GRÜNE LIGA entlarvt Verschleierungstaktik

Berlin, den 01.03.2011: Trotz Verschleierungsversuchen durch Wirtschaftsminister Ralf Christoffers sind in Brandenburg weitere CO2-Endlager geplant. Das macht ein Vertreter des Umweltverbandes GRÜNE LIGA heute auf einer Tagung der TU Berlin deutlich.

"Die Landesregierung treibt das Braunkohlenplanverfahren Jänschwalde-Nord voran, wodurch CO2-Endlager weit über Beeskow und Neutrebbin hinaus notwendig würden", sagt René Schuster, der den Umweltverband im Braunkohlenausschuss des Landes vertritt. "Dabei wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Die von der Verpressung des CO2 betroffenen Regionen sind weder bekannt, noch werden sie an der Diskussion um das Projekt beteiligt. Das verletzt Mindeststandarts an Transparenz und Ehrlichkeit."

In der vergangenen Woche hatte der Wirtschaftsminister in einer Presseerklärung betont, es gäbe "keinerlei Anlass darüber zu spekulieren, ob CO2 in Regionen wie dem Havelland, dem Barnim oder in der Ostprignitz unterirdisch gespeichert werden könnte”. Der Konzern Vattenfall hatte allerdings bereits vor Monaten öffentlich eingeräumt, dass die Endlager in Beeskow oder Neutrebbin maximal für das Demonstationskraftwerk geeignet seien. Für das kommerzielle CCS-Kraftwerk, das der Tagebau Jänschwalde-Nord mit Kohle versorgen soll, seien "weitaus größere Speicherkapazitäten in Brandenburg, in anderen Bundesländern, auch auf See oder unterhalb des Meeresbodens" nötig, sagte ein Vattenfall-Vertreter vor dem Braunkohlenausschuss des Landes.

Um den Tagebau Jänschwalde-Nord aufzuschließen, plant Vattenfall, die Orte Grabko, Kerkwitz und Atterwasch mit etwa 900 Einwohnern umzusiedeln. Im Mai 2011 soll als nächster Schritt des Braunkohlenplanverfahrens der sogenannte Scoping-Termin durchgeführt werden. Das Verfahren soll bis 2015 abgeschlossen sein. Unbekannt ist bisher, ob die Landesplanungsbehörde den Verbleib des Kohlendioxids dabei überhaupt thematisieren will. Quellenangaben zu den verwendeten Zitaten finden Sie in der PDF-Datei.

Ansprechpartner: René Schuster, GRÜNE LIGA
Telefon: 0151 – 14420487

(2080 Zeichen, Abdruck kostenfrei, Belegexemplar erbeten)

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