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Schall und Rauch abwählen!

Am 07.09.2013 geht der Protest weiter: Dieses Mal direkt vor dem Kanzleramt, wenn es heißt: "Schall und Rauch abwählen! Bürgerprotest ernst nehmen! Verkehrspolitik umsteuern! Umwelt schützen!" Es sprechen unter anderem Martin Delius, Michael Cramer und Prof. Dr. med. Hans Behrbohm.

"Schall und Rauch abwählen!" - Wenn das mal kein passender Name für eine Demonstration vor dem Kanzleramt ist, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass in zwei Wochen die Wahl zum Deutschen Bundestag ansteht. Hier jedoch geht es um ganz "greifbaren" Schall und Rauch, nämlich die Auswirkungen von zu viel Verkehr und falschen Infrastrukturplanungen.

Veranstaltet wird die Aktion von Berlin-Brandenburger Bürgerinitiativen, dabei vernetzen sich diese um ein größeres Signal auszusenden, denn die Politik kann nicht einfach über den "kleinen Mann" hinwegregieren. Die Initiativen richten sich gegen die Bauruine des Großflughafens BER, gegen die A100, gegen falsche Subventionierung des Flugverkehrs, Großprojekte, deren Kostenrahmen explodiert und vor allem gegen die "alternativlose" Politik der Bundes- und Landesregierungen.

Es gibt keine Alternativlosigkeit, Alternativen existieren immer und überall. Das Wort wurde im Jahre 2006 erstmals in den DUDEN aufgenommen, 2010 durch die schwarz-gelbe Bundesregierung vor allem im Zuge der Atompolitik bekannt, danach sehr schnell zum Dauerläufer (man könnte von inflationärem Wortgebrauch sprechen) und noch im selben Jahr prompt zum Unwort des Jahres gewählt. Zu Recht, denn spätenstens seit 2010 hat Michel die Schnauze voll von Herabregieren und Bürgerübergehung.

Um die Politik auf ihre Verfehlungen hinzuweisen ergeht nun am Samstag, den 6. September ein Weckruf vor dem Kanzleramt: Verkehrslärm ist ein Gesundheitsrisiko, Nachtflüge problematisch! Infrastruktur existenziell wichtig, aber der Bürgerwille erst Recht! Ein gutes Beispiel liefert hier das Totsparen der Deutschen Bahn, dessen direkte Auswirkungen vor allem alle Berliner gut kennen.

Infrastruktur gehört zu einem Staat wie die Knochen zu einem Menschen, jedoch sind Kostenexplosionen wie beim BER täglich 1,67 Millionen Euro nicht hinnehmbar! Das Geld fehlt an anderer Stelle: Umwelt-, Sozial-, Bildungspolitik könnten gefördert werden, oder wenn nicht das, dann doch wenigstens funktionierende Straßen.

Daher gilt es am 6. September der Politik zu zeigen: So geht es nicht, so ging es nie, so kann es nicht weitergehen! Schall und Rauch gehören ins Labor und nicht ins öffentliche Leben!

Zeit: Samstag, den 06.09.2013, 14:00 Uhr
Ort: Bundeskanzleramt, Berlin-Tiergarten

Den Ablauf der Veranstaltung, sowie die Rednerliste und die Route um das Kanzleramt finden Sie auf der Webseite der Friedrichshagener Bürgerinitiative.

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