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Weltwassertag am 22. März

Das internationale Leitthema zum diesjährigen Weltwassertag lautet "Wasser & Arbeitsplätze".

Jedes Jahr feiern Menschen überall auf der Welt den Weltwassertag am 22. März mit den unterschiedlichsten Aktionen. Das internationale Thema dieses Jahr ist "Wasser und Arbeitsplätze". Wasser hat in unserer Gesellschaft, wie überall auf der Welt, eine herausragende Bedeutung als Lebensgrundlage für Mensch und Tier. Aus diesem Grund und auch im Zusammenhang mit der Klimakrise rückt der Schutz dieser Ressource weiter in den Mittelpunkt. Nach und nach besinnt man sich auf eine nachhaltigere Nutzung, doch der Weg zu einem verbreiteten nachhaltigen Umgang ist noch weit. Bis heute haben über eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, geschweige denn zu Sanitäranlagen. Seit 2003 organisiert UN-Water den Weltwassertag. Auf ihrer Internetseite beschreiben die United Nations die Wahl des Themas wie folgt: "Today, almost half of the world's workers – 1.5 billion people – work in water related sectors and nearly all jobs depend on water and those that ensure its safe delivery. Yet the millions of people who work in water are often not recognized or protected by basic labour rights. The theme in 2016 – water and jobs – is focusing on how enough quantity and quality of water can change workers' lives and livelihoods – and even transform societies and economies."

Die internationale Wassergemeinschaft kann die Aufnahme des Menschenrechts auf Wasser und sanitäre Grundversorgung sowie die Verankerung eines eigenständigen Wasserziels in den Entwicklungszielen 2030 als klaren Erfolg verbuchen. Die Unterziele des Sustainable Development Goals 6 (SDG6) benennen dabei nicht nur den Zugang zu Trinkwasser und zu sanitärer Grundversorgung als Ziel, sondern auch den Schutz der Wasserressourcen, der Ökosysteme sowie die effiziente Wassernutzung. Die Verbindung dieser Themen wird in Deutschland in der aktuellen Diskussion um die Düngeverordnung deutlich. "Ein guter Weg, die sich in der Gesundheits- und Sterbestatistik wiederspiegelnde Ammoniakemission aus der Landwirtschaft zu reduzieren wäre, bei der Gülleausbringung die Einarbeitungszeit in den Boden auf eine statt vier Stunden zu verkürzen. Diese relativ einfache und kostengünstige Maßnahme sollte in der Novelle der Düngeverordnung verankert werden." fasst Michael Bender, Leiter der GRÜNE LIGA Bundeskontaktstelle Wasser zusammen. "Neben der verpflichtenden Einführung der Hoftorbilanz zur Nährstoffbilanzierung im Düngegesetz muss bei der Phosphatdüngung auch die Verfügbarkeit im Boden und beim Stickstoff der Herbst-Nmin-gehalt berücksichtigt werden, um die gnadenlose Überdüngung einzugrenzen. Dazu sind dann nicht nur ordnungsrechtlich bewehrte Regelungen notwendig, sondern auch eine Verwaltung, die entsprechende Kontrollen durchführt." Zu diesem und vielen weiteren Ergebnissen kamen Michael Bender und weitere Experten beim Fachgespräch am 17. März zum Thema "Wege zur Nährstoffminderung".

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