Am 18. und 19. Juni 2026 begrüßte die Blue Community Berlin gemeinsam mit der GRÜNEN LIGA und ihren Partnerorganisationen die australische Rechtswissenschaftlerin und Blue Community Botschafterin Assoc. Prof. Dr. Erin O'Donnell in Berlin. Im Rahmen ihrer Europareise diskutierte sie mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Umweltverbänden über die Rechte von Flüssen, den Schutz von Gewässern und neue rechtliche Ansätze im Umgang mit der Natur.
Neben der öffentlichen Podiumsdiskussion und einem Filmabend standen auch Besuche an Berliner Schulen sowie eine Exkursion zu innovativen Wasserkonzepten auf dem Programm.
Brandenburg, 28.06.2026. Die anhaltende Hitze und Trockenheit verschärfen den Druck auf die Wasserressourcen in Brandenburg und anderen wasserarmen Regionen Deutschlands. Während Flüsse, Seen und Feuchtgebiete Wasser verlieren, Warnampel der Wasserversorger immer mehr auf Rot gehen, Böden austrocknen und die Landwirtschaft unter zunehmendem Stress steht, wird weiterhin über die Ansiedlung wasserintensiver Industrie und großer Rechenzentren diskutiert.
Die GRÜNE LIGA ist Teil der Initiative „Wildnis in Deutschland“, die sich für die Entwicklung und Sicherung von Wildnisgebieten einsetzt. Im Frühjahr diesen Jahres hat die Initiative eine neue Broschüre herausgebracht, die diverse Wildnisräume in Deutschland vorstellt und auf die Herausforderungen aufmerksam macht, vor denen diese Gebiete stehen.
Berlin/bundesweit, 22.06.2026. Raus aus der eigenen Blase, rein in die Gummistiefel: 58 Aktivist*innen und Engagierte haben bei der Dialog-Aktion „Hof mit Zukunft – Aktivismus trifft Landwirtschaft“ mitgemacht und insgesamt 31 Landwirtschaftsbetriebe in ganz Deutschland besucht. Beim gemeinsamen Anpacken über zwei volle Arbeitstage haben Bäuer*innen und ihre Besucher*innen viel diskutiert, neue Perspektiven kennengelernt und Vorurteile abgebaut.
Dresden, 15.06.2026. Das Verwaltungsgericht in Dresden hat am 15. Juni die Genehmigung für den geplanten 2. Bauabschnitt der K 9281, die sogenannte Spreestraße zwischen Spreewitz und Neustadt, gekippt. Damit ist ein Straßenbauprojekt gestoppt, das nach bisher bekannten Angaben mehr als 30 Millionen Euro kosten sollte, aber laut Planungsunterlagen lediglich eine Reisezeitverkürzung von 48 Sekunden gebracht hätte.