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Neue Datenbank zu Wohnberatungs-, Vermittlungs- und Förderangeboten online
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GRÜNE LIGA veröffentlicht Datenbank mit Wohnberatungs-, Vermittlungs- und Förderangeboten

Wohnraum-DatenbankObwohl ungenutzter Wohnraum in öffentlichen Debatten bisher zu wenig Beachtung findet, gibt es bereits eine beachtliche Zahl an Beratungs-,Vermittlungs- und Förderangeboten. Für private Hauseigentümer*innen ist das weitläufige Feld der Möglichkeiten jedoch unübersichtlich. Deshalb hat die GRÜNE LIGA eine Datenbank erstellt, in der diese Angebote zusammengefasst werden.

Die Datenbank versammelt Angebote in Deutschland mit dem Ziel der Weiterentwicklung bestehender Wohnverhältnisse und der Aktivierung von ungenutztem Wohnraum. Die Schwerpunkte liegen auf Wohnen im Alter und gemeinschaftlichem Wohnen. Viele Angebote sind regional begrenzt, einige aber auch bundesweit wahrnehmbar. Es besteht die Möglichkeit, die Suche in der Datenbank mit drei Filterkategorien einzugrenzen. Neben der Region, können die Ergebnisse nach Angebotstyp und inhaltlichem Schwerpunkt sortiert werden.

Ihr erreicht die Datenbank unter https://grueneliga.de/wohnraum-datenbank.

Umweltbundesamt

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

 

Jährlich könnten zehntausende Wohneinheiten im Bestand geschaffen werden

Tagung der GRÜNEN LIGA zeigt Handlungsansätze und -bedarfe zur Entfaltung des Potenzials von ungenutztem Wohnraum in „Einfamilienhäusern“ auf

Wohnraum-Tagung am 25.01.2024Fast alle Teilnehmer*innen der Tagung kennen mindestens eine Person, die in einem Eigenheim mit un(ter)genutzten Zimmer wohnt. Das ergab die Abfrage unseres Referentens für Wohnen, Arthur Haus, in seiner Begrüßung zu Beginn der Veranstaltung. Der „Wohnwendeökonom“ Daniel Fuhrhop rechnete in seinem anschließenden Vortrag eindrucksvoll vor, dass jährlich bis zu 100.000 Wohneinheiten im Bestand geschaffen werden könnten, ohne neu zu bauen. Das gilt insbesondere für „Einfamilienhäuser“, die in Deutschland zu 68% von einer oder zwei Personen bewohnt werden. Durch Umbauten, Untervermietung und Umzüge könnte un(ter)genutzter Wohnraum verfügbar gemacht werden. Um hier mehr Bewegung zu erzeugen und Eigentümer*innen zu unterstützen, bedarf es jedoch einer Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Förder- und Beratungsmöglichkeiten. In diesem Punkt waren sich alle Referent*innen einig. Wichtig sei außerdem eine Verzahnung des Themas mit (barrierefreiem) Wohnen im Alter sowie energetischer Sanierung und gemeinschaftlichen Wohnformen. So könnten Veränderungen der Wohnsituation für alle Seiten gewinnbringend umgesetzt werden.

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Gebäudebestand fördern ist Klimaschutz. GRÜNE LIGA fordert: Eigenheim-Förderung auf den Bestand konzentrieren, um Werterhalt, Klimaschutz und lebendige Kommunen zu gewährleisten

Vortraege KommunenDas Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA fordert von Bauministerin Klara Geywitz (SPD) die Eigenheimförderungen auf die Schaffung von Wohnraum im Bestand zu konzentrieren. Nach der Haushaltseinigung der Koalition müssen auch im Bauressort Ausgaben priorisiert werden. Dabei drohen bestehende wie geplante Förderprogramme der KfW wegzufallen.

„Wo das Wohnraumpotenzial des riesigen Gebäudebestands aktiviert werden kann, ist öffentliches Geld gut angelegt. Gerade auf diese Förderprogramme müssen die knapper werdenden Mittel konzentriert werden. Dabei geht es auch um den Werterhalt der Häuser, die vielfach der Altersvorsorge dienen. Vernachlässigte Gebäude im Ortskern und Neubauten am Rand schaffen unattraktive Gemeinden, falls jetzt an den falschen Stellen gespart wird“, sagt René Schuster, Bundesvorsitzender der GRÜNEN LIGA

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Bodenschutz braucht #Wohnwende

Tag des BodensZum heutigen Weltbodentag fordert die GRÜNE LIGA die Mobilisierung von ungenutzem Wohnraum als wesentlichen Beitrag zum Schutz von Böden und Biodiversität.

Eigentlich sollte der Flächenverbrauch in Deutschland bereits 2020 auf weniger als 30 zusätzliche Hektar pro Tag begrenzt werden. Das Ziel wurde krachend verfehlt und auf 2030 verschoben. Bis 2018 sank der Verbrauch langsam aber kontinuierlich auf 52 Hektar. 2022 standen wir wieder bei 54 Hektar.

Wir brauchen also dringend ein konsequenteres Handeln, um dem Verlust von natürlichen Böden aufzuhalten. So schützen wir nicht nur den Lebensraum unzähliger Lebewesen und damit Biodiversität. Böden speichern vor allem auch große Mengen Wasser und in ihrer Gesamtheit fünfmal mehr CO2 als die Atmosphäre (NABU 2023). Zusätzlich bilden Böden die Grundlage für Pflanzen, die wiederum weitere wichtige Ökosystem-Funktionen übernehmen.

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