Gerade hat der „Copernicus-Bericht“ (Europäischer Klimazustandsbericht) festgestellt, dass sich Europa schneller als alle anderen Kontinente erwärmt und massiv unter Dürren und Waldbränden leidet.
Doch der Kohlekonzern LEAG möchte den Klimaschutz lieber zurückdrehen: Wie die Wirtschaftswoche am 24. April aufdeckte, arbeitet die LEAG „hinter den Kulissen an einer Umkehr der Energiewende, wirbt für Braunkohle „made in Germany““. Der Zeitung liegt eine vertrauliche Präsentation der LEAG-Chefetage vor, mit der diese die Landespolitik in Sachsen und Brandenburg beeinflussen will. Der Plan ist, dass die Braunkohle „von der Verpflichtung zur Zahlung von CO₂-Kosten ausgenommen“ werden soll – ein Frontalangriff auf jeden gesetzlich verankerten Klimaschutz.
Der Lietzengraben, der Fließgraben und die Laake sind Nebengewässer der Panke und Teil des komplexen Gewässernetzes der ehemaligen Rieselfelder auf der Barnimer Hochfläche im Nordosten Berlins. Im Zuge der Siedlungsentwicklung wurden sie vielerorts vertieft, begradigt oder kanalisiert. Dennoch stellen sie einen bedeutsamen Lebensraum für zahlreiche, teils seltenen Tier- und Pflanzenarten dar.
Das Strandbad Cottbus/Chóśebuz verwandelt vom 7. bis 10. Mai 2026 unter dem Motto "zusammen fließen" die Ufer der Spree in einen lebendigen Lern- und Begegnungsort.
Trockene Sommer, sinkende Grundwasserspiegel und Nutzungskonflikte sind schon längst Normalität. Vor allem die Spree steht unter großem Druck von Dürren, fossilen Konzernen und intensiver Nutzung. Ziel ist es, die Wasserkrise sichtbarer zu machen, Zusammenhänge zu verstehen und Lösungen zu entwickeln. Das Festival bietet einen Raum, in dem Fakten, lokale Initiativen und politische Forderungen "zusammen fließen".
Wie viel Bergbau kann unsere Erde verkraften – und welche Verantwortung tragen wir dabei? Vom 4. bis 6. September 2026 laden wir herzlich zu einer zweitägigen Fachveranstaltung ein. Im Mittelpunkt steht der geplante Lithiumabbau vor Ort – ebenso wie weltweite Entwicklungen rund um den begehrten Rohstoff. Dabei treffen ökologische Sorgen, wirtschaftliche Interessen und Fragen der globalen Gerechtigkeit aufeinander.
Berlin, 21.04.2026. Abhängigkeit von fossiler Energie kommt Bäuer*innen und Verbraucher*innen teuer zu stehen – in Deutschland und weltweit. Bundesregierung muss rückwärtsgewandte Politik stoppen. Lösungen liegen schon lange auf dem Tisch.
In tiefer Sorge blicken wir auf den Krieg im Nahen Osten. Es gab bereits unzählige Angriffe auf die Zivilbevölkerung: Tausende Menschen wurden getötet, zudem Straßen, Krankenhäuser und Märkte bombardiert.