Am Sonntag, 7. Juni 2026, von 11 bis 18 Uhr verwandeln sich der Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor und die Straße des 17. Juni in eine lebendige Bühne für lebenswerte Zukünfte, gute Vorbilder und die Kraft von gemeinschaftlicher Veränderung. Das Umweltfestival 2026 lädt alle Berliner*innen und Gäst*innen der Stadt ein, sich unter dem Motto „Boden – Du stehst drauf!“ über die beeindruckende Welt unter unseren Füßen zu informieren und für den Schutz und die Wertschätzung unserer Böden aktiv zu werden. Der Eintritt ist frei.
Der World Fish Migration Day ist ein internationaler Aktionstag, welcher alle zwei Jahre gefeiert wird, um auf die Bedeutung von Wanderfischen und frei fließenden Flüssen aufmerksam zu machen. Anlässlich des Aktionstages unterstützt die GRÜNE LIGA ein gemeinsames Online-Seminar der Stiftung Living Rivers als Teil der Rivers for Climate Coalition und der AG Wasser des Forums Umwelt und Entwicklung.
Cottbus, 13.05.2026. Ab dem heutigen 13. Mai ist die preisgekrönte Filmdokumentation „Lacoma – der Kohle im Weg“ nun frei im Internet abrufbar. Sie zeigt den Widerstand gegen die Abbaggerung des Ortes Lacoma durch den Braunkohletagebau Cottbus-Nord, der heute als „Cottbuser Ostsee“ bekannt ist. Die Umweltgruppe Cottbus präsentiert den von ihr selbst produzierten Film nun auf Vimeo und der Homepage www.der-kohle-im-weg.de. Am vergangenen Donnerstag wurde die Dokumentation auf dem Brandenburgischen Festival des Umwelt- und Naturfilms in Potsdam ausgezeichnet.
Cottbus, 10.05.2026. Es war, als ob die Lausitz nur darauf gewartet hätte, dass Menschen aus verschiedenen Regionen, verschiedenen Alters und unterschiedlichen Organisationen nach Cottbus gekommen sind, um für das Wasser in allen seinen Formen und Nutzungswecken zu kämpfen. Bei zahlreichen Workshops, Gesprächsrunden und Exkursionen wurde schnell klar: Wir können nur gemeinsam erfolgreich sein und werden. Mit vielen neuen Ideen, Kontakten und hoch motiviert reisten die Teilnehmenden ab.
Gerade hat der „Copernicus-Bericht“ (Europäischer Klimazustandsbericht) festgestellt, dass sich Europa schneller als alle anderen Kontinente erwärmt und massiv unter Dürren und Waldbränden leidet.
Doch der Kohlekonzern LEAG möchte den Klimaschutz lieber zurückdrehen: Wie die Wirtschaftswoche am 24. April aufdeckte, arbeitet die LEAG „hinter den Kulissen an einer Umkehr der Energiewende, wirbt für Braunkohle „made in Germany““. Der Zeitung liegt eine vertrauliche Präsentation der LEAG-Chefetage vor, mit der diese die Landespolitik in Sachsen und Brandenburg beeinflussen will. Der Plan ist, dass die Braunkohle „von der Verpflichtung zur Zahlung von CO₂-Kosten ausgenommen“ werden soll – ein Frontalangriff auf jeden gesetzlich verankerten Klimaschutz.